Fußball

Egal, was kommt, Rangnick bleibt gelassen: „Wir werden die Herausforderung annehmen!“

Eine Gruppe mit Weltmeister Argentinien, Norwegen und Ghana ist für Österreich Freitagabend bei der Auslosung der ersten WM mit 48 Teilnehmern statt zuletzt 32 im John F. Kennedy-Center von Washington und der ebenso möglich wie eine gegen Kanada und WM-Neulinge aus Asien (Usbekistan) und  Afrika (Kap Verde). „Wir müssen nehmen, was kommt“, meinte Teamchef Ralf Rangnick, „werden die Herausforderung annehmen und uns bestmöglich vorbereiten.“ Wenn man Samstagabend weiß, wo Österreich spielen wird, werden die Planungen intensiviert. Josef Pröll, der Aufsichtsratsvorsitzende, bezeichnete es als Anspruch, dem Team bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten. Die Entscheidung über das Base Camp wird erst Mitte Jänner fallen.

Es gibt vier Gruppen mit fünf Spielorten, sechs mit vier und nur zwei mit drei. Eine mit Los Angeles, Seattle und Vancouver, die andere mit Kansas, San Francisco und Washington. In die Gruppe mit Veranstalter Mexiko zu kommen, würde Spiele in Mexiko City, Guadalajara oder Monterrey bedeuten, in der Höhenlage. In der Gruppe mti Kanada wären Toronto, San Francisco, Vancouver, Los Angeles und Seattle mögliche Spielorte, in der mit den USA Los Angeles, San Francisco, Seattle und Vancouver. Österreichs Schicksal liegt auch in den Händen von ehemaligen Sportgrößen aus anderen Sportarten wie Kanadas „Eishockeygott“ Wayne Gretzky, Super Bowl-Gewinner Tom Brady und Basketball-Legende Shaquille O´Neal. Sie werden die Lose ziehen, die Auslosung leitet der ehemalige englische Teamkapitän Rio Ferdinand.  ORF und Servus TV übertragen Freitag die Auslosung direkt, in der 90 minütigen Show gibt es Liveauftritte von Nicole Scherzinger, Robbie Williams, Andrea Bocelli sowie den Village People mit ihrem Megahit YMCA.

Bei der letzten WM-Teilnahme 1998 in Frankreich traf Österreich auf Kamerun, Chile und Italien, neun Jahre zuvor in Italien auf Italien, die Tschechoslowakei und die USA. Den Aufstieg bis ins Semifinale schaffte Österreich 1954 in der Schweiz mit Siegen über die Tschechoslowakei, Schottland und die Schweiz, 24 Jahr später in Argentinien kam Österreich mit Siegen in Buenos Aires gegen Spanien und Schweden, einer Niederlage gegen Brasilien in die Zwischenrunde, 1982 in Spanien mit Siegen über Algerien und Chile, dem 0:2 im „Skandal“-Spiel in Gijon. 1954 und 1978 nahmen an der Endrunde nur 16 Mannschaften teil, 1982 waren es acht mehr. 2026 werden 48 für die Rekordzahl von 104 WM-Spielen sorgen. Für die k.o.-Phase qualifizieren sich der Erste und Zweite jeder Gruppe sowie die acht besten Dritten.

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