Fußball

Erleichterung für Glasner! Alaba war beim verpatzten Comeback frisch und wach

Es war in dieser Saison erst der dritte Einsatz von Österreichs Teamkapitän David Alaba in der Startelf von Real Madrid, der erste in diesem Jahr. Der endete mit Frust: Nach acht Siegen hintereinander in der La Liga ging durch das 1:2 (0:0) im Baskenland gegen Osasuna die mühsam erkämpfte Tabellenführung wieder an den FC Barcelona verloren. Der Siegestreffer fiel in der 92. Minute mit dem dritten Torschuss von Osasuna.  Schuldzuweisungen in Richtung von Alaba, der gemeinsam mit Raul Asencio im Abwehrzentrum spielte, gab es keine. Im Gegenteil. Alaba, der im Herbst in der Champions League beim 5:0 gegen Kirat Almaty durchspielte und beim 1:0 gegen Getafe zur Pause mit einer Wadenverletzung ausschied, danach wochenlang ausfiel, wirkte laut „Real Madrid total“ wach und frisch, setzte Akzente im Spiel nach vorne, blockt gefährliche Schüsse. Sollte der spanische Teamspieler Dean Huijsen fit werden, dann wird er Mittwoch in der Champions League gegen Benfica Lissabon auf Alabas Position spielen.

Samstag hatte Alaba in der Nachspielzeit Pech, Sonntag Oliver Glasner mit Crystal Palace Glück in letzter Minute. In  der das Siegestor zum ersten Heimsieg in diesem Jahr, zum 1:0 (0:0) gegen den Letzten Wolverhampton, fiel: „Es ist eine große Erleichterung“, gestand Glasner, der alle Spekulationen über einen Rücktritt, die es seit Donnerstag, seit dem 1:1 in der Conference League bei Bosniens Meister Zrinjski Mostar gab, zurückwies, sich bei den Fans für die Unterstützung der Mannschaft sorgte. Den zweiten Sieg in den letzten 16 Spielen machte Tormann Dean Henderson möglich, weil er knapp vor der Pause einen Elfmeter hielt. Und dann hatte Glasner ein glückliches Händchen, als er den französischen Stürmer Evann Guessand für Innenverteidiger Chadi Riad brachte, als Wolverhampton nach dem Ausschluss des Tschechen Ladislav Krejci, nur noch mit zehn Mann spielte. Guessand, im Winter als Leihgabe von Aston Villa gekommen, erzielte das späte Siegestor.

In der deutschen Bundesliga fiel das Österreicher-Trio Romano Schmid, Marco Friedl und Marco Grüll mit Werder Bremen durch das 1:2 (0:0) in Hamburg gegen St.Pauli auf den vorletzten Platz, der am Ende der Saison den Abstieg bedeutet, zurück. Mit dem neuen Trainer Daniel Thioune holte Werder noch keinen Punkt, insgesamt sind es jetzt 13 sieglose Spiele, ein Vereins-Negativrekord. Das 3:3 zwischen dem Letzten Heidenheim und dem VfB Stuttgart im schwäbischen Duell freute Hoffenheims Sportvorstand Andreas Schicker und Trainer Christian Ilzer: Stuttgart ist ein Konkurrent um den Champions League Platz, hat weiter drei Punkte Rückstand auf den Dritten Hoffenheim.

Foto: AP.

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