Fußball

Fünf Siege zum Titel – das ist Salzburgs Devise! Rapid hat wieder volle Fantribüne

Alle Spiele gewinnen, dann sind wir sicher Meister! Diese Devise gibt es bei Red Bull Salzburg vor den letzten fünf Runden nach dem 3:1-Auswärtssieg gegen die Wiener Austria, die Mittwoch bei der Neuauflage in Salzburg weiterhin auf Johannes Eggestein verzichten muss.  Salzburg gewann von 22 Mittwoch-Heimspielen in der Bundesliga 20, verlor keines, siegte gegen die Austria in sechs der letzten sieben Duelle. Die Ausnahme war die 0:2-Heimpleite zu Beginn der Frühjahrssaison. Mittwich pfeift mit Harald Lechner der gleiche Schiedsrichter wie damals. Alle fünf ausstehenden Spiele gewinnen – kann das auch Rapid? Trainer Hoff Thorup traut es seiner Mannschaft, die in den letzten drei Runden nur zwei Punkte holte, zu.

Das versicherte er Dienstag lächelnd, meinte zugleich, vorerst gehe es ihm darum, den ersten Sieg in „seinem“ dritten Spiel gegen Hartberg zu feiern. Bisher gab es zweimal ein 1:1 – das in Hütteldorf sicherte ein Kopftor von Verteidiger Bendegüz Bolla (Bild) nach der bisher besten Flanke von Rekordkauf Tobias Gulliksen im grün-weißen Dress: „Um unter die ersten drei zu kommen, muss man Hartberg daheim schlagen“, legte sich Thorup fest. Nur haben die Steirer auswärts zuletzt am 28. September verloren (0:1 gegen Sturm Graz durch ein Eigentor von Dominik Vincze in der 95. Minute), danach achtmal nicht mehr, in den letzten drei Partien hieß es 0:0. In allen Partien gegen Harberg hatte Rapid 67 Prozent Ballbesitz – so viel wie in keinem anderen Match. Aber es fehlte die Torgefährlichkeit.

Wie Thorup umstellen wird, verriet er nicht. Die Rückkehr des erkrankten Jannes Horn ist unwahrscheinlich, Petter Dahl dürfte nicht wie am Sonntag erst als Joker kommen, sondern beginnen. Yusuf Demir setzte als Joker zweimal Akzente, die auch Thorup gefielen: „Aber er hat nur die Fitness für maximal 45 Minuten“, bedauerte der Däne. Daher wird er erneut von der Bank kommen. Anders als in den letzten drei Heimspielen wird diesmal die Fantribüne nicht gesperrt, sondern voll sein. Dienstag waren 16.500 Karten verkauft, für das Sonntag-Duell gegen Salzburg bereits 21.000. Thorup erhofft sich durch die „gewohnte“ Atmosphäre, die verstärkte Fanunterstützung den letzten Push, der zuletzt vielleicht abging. Die Fantribüne war allerdings auch im letzten Heimspiel gegen Hartberg voll. Trotzdem reichte es nicht zu drei Punkten. Hartbergs gesperrter Trainer Manfred Schmid wird durch seine Assistenten Christian Mayrleb und Andreas Biritz in der Coaching-Zone vertreten.

 

Foto: Yigit Oerme.

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