Fußball

Guardiola hat für Manchester-Derby „lächerliche Ideen“! Wöber verlor

England blickt Samstag nach Old Trafford zum Manchester Derby zwischen United und City. Der Meister gewann die letzten drei Duelle, diese Saison gewannen die Citizens daheim mit 6:3. sind daher bei den Wettquoten der 1,85-Favorit. Aber wie sehr wirkt das peinliche 0:2 im Viertelfinale des League-Cups am Mittwoch beim Schlusslicht der Premier League, dem FC Southampton noch nach? Trainer Pep Guardiola begann ohne seine Topstar Erling Haaland und Kevin de Bruyne, die brachten als Joker nicht mehr den Umschwung. Kapitän Ilkay Gündogan fand mit seiner Kritik die Unterstützung seines Trainers. Der frustrierte Guardiola (Bild oben) kündigte an, „lächerliche Ideen“ für den Schlagabtausch mit dem Stadtrivalen zu haben. Die müssen aber aufgehen. Denn der Titelverteidiger hat fünf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Arsenal, der Sonntag im großen Londoner Derby bei Tottenham gastiert.

Manchester United ist seit acht Spielen ohne Niederlage, hat den großen Krach um den abgewanderten Star Ronaldo gut weggesteckt, liegt als Vierter auf einem Champions League-Platz, vier Punkte hinter dem Stadtrivalen. Trainer Erik Ten Haag hat von seinen 27 Spielen bisher 20 gewonnen, einen Punkteschnitt von 2,30. Das ist jedenfalls eine weit bessere Bilanz als die seines Vorgängers Ralf Rangnick. Österreichs Teamchef kam in 29 Partien nur auf elf Siege, verlor neun, schaffte einen Punkteschnitt von nur 1,45. Am Transfermarkt schlug United auch zu: Sturmtank Wout Weghorst, der bei der Weltmeisterschaft für Holland im verlorenen Viertelfinale gegen Weltmeister zwei Tore erzielte, kommt von Besiktas Istanbul. Weghorst war in seiner Wolfsburg-Zeit ein Schützling von Oliver Glasner, wechseltee dann zu Burnley, war an Besiktas verliehen.  Den Namen des österreichischen Erfolgstrainers von Eintracht Frankfurt nannte Freitag die deutsche „Bild“-Zeitung als möglichen Retter von Chelsea. Das ist zwar eine „nette“ Schlagzeile, aber nicht mehr. Bereits im Herbst soll der neue Chelsea-Besitzer, der US-Milliardär Todd Boehly, bei Glasner vorgefühlt haben, ob er sich vorstellen können, die „Blues“ zu trainieren.

Deren Talfahrt fand Donnerstag mit dem 1:2 (0:1) bei Aufsteiger Fulham seine Fortsetzung.  Boehly lag bisher mit seiner Personalpolitik ziemlich daneben. Die Fans riefen bereits nach dem von Boehly entlassenen Trainer Thoams Tuchel, Nachfolger Graham Potter bekam einen Vertrag bis 2026. Derzeit liegt Chelsea vier Plätze hinter Fulham auf Rang zehn, hat 19 Punkte weniger als Arsenal, zehn Punkte Rückstand auf einen Champions League-Platz. Im Winter investierte Chelsea 38 Millionen in den 21 jährigen, 1,94 Meter großen Innenverteidiger Benoit Badashile von AS Monaco, zwölf in die 20 jährige Stürmerhoffnung David Fofana, der aus Norwegen von Molde bekam, und zehn Millionen in die Leihgebühr für Joao Felix bis Sommer. Der Portugiese, bei Atletico Madrid nicht mehr erste Wahl, feierte Donnerstag zwar ein gutes Debüt, sah aber nach 58 Minuten zurecht die rote Karte. Kurz darauf fiel Fulhams Siegestor.

Max Wöber kam bei seinem Premier League-Debüt am Freitagabend zu keinem Erfolgserlebnis. Als er gegen Aston Villa eingewechselt wurde, lag Leeds wie Sonntag zuvor im FA-Cup bei Cardiff 0:2 zurück. Schon als er zum Einwechseln an der Outlinie bereitstand, erzielte Aston Villa den zweiten Treffer. Aber zweimal hintereinander gelang die Aufholjagd nicht. In Cardiff fiel mit Wöber im Mittelfeld der Ausgleich nach 93 Minuten. Diesmal spielte er Linksverteidiger, war mehr vorne als hinten zu finden, aber es blieb nur beim Anschlusstreffer nach 83 Minuten. Die letzte Chance zum Ausgleich vergab Österreichs Teamspieler mit dem rechten Fuß aus kurzer Distanz in der 96. Minute.

 

 

Foto: FC Southampton.

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