Fußball

Hartberg atmet auf: Admira und Altach schlugen sich selbst!

Nach elf Spielen wieder ein Sieg für Hartberg, nach elf Spielen wieder ein Tor von Dario Tadic. Ob das zusammenhängt? Seit dem 2:1 gegen den LASK am 28. November hatte Tadic nicht getroffen. Samstag in der Südstadt endete seine Torsperre und Hartberg feierte mit dem 3:1 (2:0) bei der Admira den ersten Sieg in diesem Jahr und unter Klaus Schmidt. Dass ihm das bei seinem ehemaligen Arbeitgeber gelang, ist zudem eine besondere Sache. Aber am wichtigsten: Mit dem Lebenszeichen gab Hartberg die rote Laterne wieder an Altach ab, kann Dienstag daheim im direkten Duell die Vorarlberger „abhängen“. Bei einem Sieg würden drei Runden vor Schluss üfn Punkte zwischen Altach und Vorarlberg liegen.

Nach einem Eckball von Tadic fiel das erste Auswärtstor von Hartberg nach 462 Minuten, er selbst besorgte den zweiten Treffer. Drei Tore erzielte Hartberg erstmals seit Oktober: „Es war ein Kraftakt von allen nach einer mühevollen Zeit“, meinte Schmidt (Bild oben), warnte aber: „Es gibt noch keinen Grund, in große Freude auszubrechen.“  Die Admira schlug sich bei der ersten Niederlage in der Qualifikationsgruppe quasi selbst: Die Chance zur Führung nach vier Minuten durch Stefan Surdanovic vergeben, die Tore zwei und drei legten Matthias Ostrzolek und Philipp Schmiedl, der auch beim 0:1, nicht gut aussah, mit Fehlpasses auf. Routinier Stephan Zwierschitz sah zwischen der 30. und 34. Minuten zweimal geb, womit er eien Minute nach dem Tadic-Tor vom Platz musste. „Es waren nur die ersten 15 Minuten in Ordnung“, gestand Admiras Trainer Andreas Herzog, „wir sind selbst schuld, haben nicht mehr verdient.“

Auch Altach kassierte die erste Niederlage in der Qualifikationsgruppe. „Selbst geschlagen“, konstatierte Trainer Ludovic Magnin nach dem 1:2 (0:2) beim LASK in Pasching. Die rote Karte für den französischen Innenverteidiger Michael Nanizayomo, für Torraub gegen Husein Balic, über die man streiten konnte, weil noch Jan Zwischenbrugger die Chance zum Eingreifen hatte, drehte nach 36 Minuten das Spiel für die Linzer. Sechs Minuten später folgte nach einem Eckball ein unnötiges Foul von Atdhe Nuhiu an Petar Filipovic, den Elfmeter verwertete Sache Horvath. Eine Minute darauf sorgte Keito Nakamura für das 2:0. Vor den Augen von Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer konnte der LASK nach der Pause die numerische Überlegenheit nicht nützen. Altachs Anschlusstor durch Nuhiu fiel aber erst nach 90 Minuten. So kletterte der LASK wieder auf Platz eins.

Gastiert Dienstag am Innsbrucker Tivoli im Spitzenduell beim WSG Tirol, dem mit dem zwweiten Seg gegen Ried, dem 2:0 (1:0) ein großer Schritt zum Klassenerhalt gelang. Damit war es ein Samstag für die Präsidentinnen: Brigitte Annerl jubelte in der Südstadt mit Hartberg, Diana Langes in Innsbruck. LASK und WSG Tirol haben je zwei Punkte mehr als Admira, drei mehr als Ried, vier mehr als Hartberg und fünf mehr als Altach. Magnin glaubt dennoch, in vier Endspielen den Abstieg verhindern zu können. Bei Ried lief es unter dem neuen Trainer Christian Heinle um nichts besser als unter Robert Ibertsberger. Die Chancen nicht genutzt, in der Defensive nicht stabil genug. Speziell bei der Führung der Tiroler nach einem Freistoss, der in der Mauer hängen blieb.  Danach traf die LASK-Leihgabe Thomas Sabitzer in seinem dritten Spiel gegen Ried zum vierten Mal. Heinle wechselte zur Pause das System von 4-2-3-1 auf 3-4-3, ohne dass irgendetwas besser wurde. Von Trainereffekt nichts zu merken. Dienstag gegen Admira müssen Punkte her.

Foto: Gepa/Admiral.

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