Fußball

Hartberg kommt mit dem Führenden der Torschützenliste zu Grün-Weiß!

Kein Führungwechsel in der Tabelle der Bundesliga, aber in der Torschützenliste: Seit Sonntag sind erstmals der 22-jährige Hartberg-Stürmer Marcus Hoffmann und Dominik Weiwelbraun, die 22-jährige Rapid-Leihgabe bei Austria Lustenau, gemeinsam die Nummer eins. Beide trafen beim trefferreichsten Spiel der Runde, beim 4:3 (1:2) -Heimsieg der Steirer gegen den Vorarlberger Aufsteiger: Hoffmann gelang erstmals in seiner Bundesligakarriere ein Dreierpack, Weixelbraun traf zweimal. Damit halten beide bei je sechs Treffern. Freitag fordert Hartberg mit seinem „neuen“ Torjäger Tabellenführer Rapid in Hütteldorf. Hoffmann hat eine Rapid-Vergangenheit: Vor acht Jahren war er in der grün-weißen Akademie, spietle in der U-16. Von dort wechselte er in die Burgenlandliga zu USV Halbturn. Dort fiel er vor zwei Jahren Hartberg auf.

Die Steirer blieben nachh drei Niederlagen ohne erzieltes Tor zum Start jetzt fünf Spiele hintereinander ungeschlagen. Hofmann erzielte das 1:0, zur Pause führte aber Lustenau durch das erste Bundesligator des Ex-Rapidlers Albin Gashi, der letzte Saison in Hartberg zum Probetraining war, und Weixelbraun. Hofmann lieferte in der zweiten Hälfte den Ausgleich, das 3:2 ging auf das Konto von Nikolaus Feldhofer (Bild), dem 19-jährigen Sohn des ehemaligen Trainers von GAK und Rapid. Trainer Markus Schopp stellte ihn erstmals in die Startelf, Feldhofer bedankte sich für das Vertrauen mit einem Heber aus 30 Metern ins leere Tor. Im Finish traf nochmals Hoffmann, bekam den Ball ideal von der eingewechselten Rapid-Leihgabe Andrija Radulovic serviert, ehe es in der Nachspielzeit Weixelbraun nochmals für kurze Zeit spannend machte. Da wartet auf Rapid Freitag sicher keine leichte Aufgabe.

Einen Wechsel gab es am Tabellenende. Wolfsberg ist nach dem 0:3 (0:2) in Altach das neue Schlusslicht. Schon nach 13 Minuten lag Altach nach zuvor fünf Niederlagen durch Ousmane Diawara und den Ex-Rapidler Benjamin Böckle 2:0 in Führung. Knapp vor der Pause sah Wolfsberger Kapitän Simion Piesinger die rote Karte. Der dritte Ausschluss bei den Kärntnern in acht Runden. Da läuft gar nichts nach Plan. Schon vor der Teampause kündigte Präsident Dietmar Riegler an, ohne Erfolge in den nächsten zwei Spielen werde bei Wolfsberg keiner mehr einen sicheren Job haben. Die erste Bewährungsprobe misslang, die zweite ist daheim gegen WSG Tirol, den Ex-Klub von Trainer Thomas Silberberger. Silberger verstand die vielen individuellen Fehler und den „Mega-Datsch“ vor dem zweiten Tor nicht: „Es ist frustrierend, weil wir uns immer was anderes vornehmen. Wir sind in einem extremen Fahrwasser drin.“ Nach einem Startsieg gegen die Austria und einem Unentschieden gegen Salzburg.

Foto: Gepa/Admiral.

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