Fußball

Herzog hat noch 71 Länderspiele im Talon

Bis zum Wochenende ist Israels Teamchef Andi Herzog nach der Auslosung der Qualifikation zur Europameisterschaft 2020 in Dublin, die Österreichs Rekordteamspieler zum Gegner Österreichs machte, daheim bei Frau und Söhnen. Dann geht´s zurück nach Tel Aviv, um die Planungen mit Sportchef Willi Ruttensteiner zu besprechen und fixieren.  Es soll alles versucht werden, im Jänner oder Februar noch einen Termin zu finden, in dem das Team zusammenkommt, was in Österreich nur eine Illusion ist.  Herzog glaubt, dass ein Wintercamp etwas bringen würde, auch wenn die Legionäre wie etwa Salzburg-Torjäger Munas Dabbur nicht dabei sein können. Vom Start gegen Slowenien und Österreich hängt für Herzog und Israel viel ab: „Wir haben zwei Heimspiele, da können wir auf Kurs kommen, für eine sehr positive Stimmung sorgen.“ Die bekannt emotionellen Fans sind derzeit ganz auf zwei Siege  gegen Slowenien und Österreich eingestellt.  Wie sie im Herbst in der Nations League gegen Schottland und Albanien gelangen.  Gespielt wird entweder in Haifa vor 30.000 Zuschauern oder  in Beer-Sheva, also praktisch in der Wüste, vor nur 16.000. Das Ramat-Gan-Stadion in Tel Aviv, in dem Österreich bisher alle Spiele in Israel bestritt, ist kein Thema mehr.

Herzog ist guter Dinge, im März eine stärkere Mannschaft als im Herbst aufbieten zu können. Denn er hat noch drei Legionäre im Talon, die ihm zuletzt wegen Verletzungspausen fehlten. Die zusammen 71 Länderspiele bestritten. Da ist vor allem Nir Bitton, ein 1,96 Meter-Riese von Celtic Glasgow, für das zentrale defensive Mittelfeld. „Ein Sechser, der uns mehr Qualität bringt. So einer ist uns abgegangen“, glaubt Herzog. Auch für das Mittelfeld ist Routinier Almog Cohen wieder ein Thema, der mit Ingolstadt mitten im Abstiegskampf der zweiten Liga steht. Nach einer Knieverletzung stand Cohen schon gegen Schottland beim 1:2 in Glasgow wieder im Kader, ohne zu spielen. Und dann gibt´s noch den schnellen Stürmer Tal Ben Haim, der in Diensten von Sparta Prag steht. „Da lässt sich schon etwas machen“, glaubte Herzog. Sicher sein Vorteil: Er weiß von Österreich mehr als umgekehrt. Und hat mit Heinz Hochhauser einen Chefscout, der in Österreich lebt, ihn jederzeit am laufende halten wird, was da passiert.

Um die Dinge wieder in die richtige Relation zu bringen, sei festgestellt: Auch Herzog Kollegen Franco Foda fehlten im November mit Sebastian Prödl,  Marcel Sabitzer und Guido Burgstaller drei Spieler, mit denen er plante. Und von denen hat  allein Sebastian Prödl mit 73 Länderspielen zwei mehr als Herzogs drei Hoffnungen zusammen.

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