Fußball

Höchster Saisonsieg zum Debüt: Wöber fühlt sich bei Sevilla wohl

Angenehme 19 Grad, Sonnenschein, drei Tage nach dem 2:0-Sieg im Viertelfinalhinspiel der Copa del Rey über den FC Barcelona auch Samstag um 13 Uhr wieder knapp 40.000 Zuschauer im Ramon Sanchez Pijuan. Fast Postkartenwetter beim Debüt von Max Wöber in weißen Dress des FC Sevilla, bei seinem ersten Spiel in der spanischen La Liga. Und auch am Ende fühlte sich der 20jährige Ex-Rapidler sehr wohl: Denn Sevilla gewann nach vier sieglosen Runden wieder. Das 5:0 (0:0) gegen Levante, den Ex-Klub von Österreichs früheren Teamkapitän Andi Ivanschitz, bedeutete nicht nur den ersten Sieg seit 16. Dezember, sondern auch den höchsten der ganzen Saison, Mit fünf Toren Differenz gewann Sevilla zuvor in keiner der 21 Runden, erzielte nur einmal mehr Tore. Beim 6:2 im Auswärtsspiel gegen Levante am 23. September. Die „zweite“ Mannschaft aus Valencia ist offenbar Sevillas  Schokoladengegner.

Wöbers Debüt kam nicht unerwartet. Beim Sieg über Barcelona sass er auf der Bank. Danach stand fest, dass Trainer Pablo Marchin mit Blick auf das Retourspiel um den Cupaufstieg am Mittwoch im Nou Camp rotieren wird. So fehlten zu Beginn sieben Barcelona-Bezwinger, blieben die Innenverteidiger aus Dänemark und Argentinien, Simon Kjaer und Gabriel Mercado draußen, ebenso die Außendecker Guilherme Arana und Escudero, Routinier Jesus Navas, mit Mittelfeldspieler Pablo Sarabia einer der zwei Torschützen. Wöber spielte im Abwehrzentrum grundsolide, wie man es von ihm gewohnt ist. Gewann fast alle Zweikämpfe. Bekam nach 38 Minuten bei einem Solo bis ins Levantes Strafraum und in der folgenden Szene bei einem Schuss, der das Tor nur knapp verfehlte, Beifall auf offener Szene. Levantes Stürmer, der Spanier Borja Mayoral und der Ghanese Emmanuel Boateng brachte ihn in keine Verlegenheit.

Nach einer halben Stunde hatte Sevilla alles im Griff, mit der Führung durch den Franzosen Wissam Bin Yedder nach 48 Minuten lief alles für die Andalusier. Folgen noch vier Tore in 42 Minuten durch den Portugiesen Andre Silva, den Italiener Franco Vazquez, den eingewechselten Sarabia aus einem Elfmeter sowie in letzter Minute durch den holländischen Teamspieler Quincy Promes als Nachschuss eines von ihm vergebenen Elfmeters. Das gibt Selbstvertrauen für das Retourspiel gegen Barcelona. Da mit Sergio Gomez der Innenverteidiger, der letzten Mittwoch auf Wöbers linker Position im Abwehrzentrum spielte, schon nach 12 Minuten verletzt ausschied, könnte der Österreicher auch Mittwoch erste Wahl sein. Erstes Match im Nou Camp gegen Lionel Messi und Luis Suarez, das wäre ein Superhighlight für Wöber, der sich damit aber Samstag noch nicht beschäftigte: „Die Kameradschaft hier ist sehr gut“, zog er sein erstes Fazit, „ich fühl´mich wirklich wohl.“

Foto: © Sevilla FC Media .

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