Fußball

Hoffnung für Sturm und Salzburg? Feyenoord und Basel nicht in Form

Für einen Play-off-Platz in der Europa League wird es zwar für Meister Sturm Graz und Winterkönig FC Salzburg vermutlich auch mit jeweils zwei Siegen nicht mehr reichen, aber es besteht Hoffnung, Donnerstag etwas verdienen zu können. Prämien für einen Sieg (360.000 Euro) oder ein Unentschieden (120.000). Denn die Gegner waren am Wochenende nicht in Form. Feyenoord, in der Tabelle als 30. zwischen Sturm und Salzburg, verlor ohne den Langzeitausfall Gernot Trauner im De Kuip vor 47.500 Zuschauern das Rotterdam-Derby gegen Sparta 3:4 (0:1), hat als Zweiter dder Eredivisie 16 Punkte Rückstand auf Meister PSV Eindhoven. Was Sparta gelang, müsste eigentlich auch für Sturm zu schaffen sein. Feyenoord lag 0:2 und 1:3 zurück, nach 63 Minuten wechselte der berühmte Trainer, Ex-Goalgetter Robbie van Persie, seinen 19 jährigen Sohn ein. Shaquill van Persie gelangen seine ersten Tore im Seniorenbeeich, ein Doppelpack innerhalb von zwei Minuten. Der Trainersohn stand ursprünglich nicht auf der Liste der für die Europa League gemeldeten Spieler. Nach 88 Minuten stand es 3:3, Sparta erzielte aber in der 94. Minute noch den Siegestreffer. Feyenoord fehlte der torgefährlichster Spieler, der verletzte japanische Teamstürmer Ayase Ueda. Er ist auch für Donnerstag fraglich. Sturm wird in internationale Dressen spielen: Mit einem speziellen Zeichen gegen Gewalt, dem Slogan „Stop Violence against Women,“, also stoppt Gewalt gegen Frauen, auf der Brust statt des Sponsornamens (Bild).

Der Schweizer Meister FC Basel, zu Gast in Salzburg, schaffte daheim gegen Sion trotz eines Blitztors des österreichischen Verteidigers Flavius Daniliuc gegen Sion nur ein 1:1, blieb damit in den letzten fünf Heimspielen sieglos. Für die Titelverteidigung schaut es als Vierter bei zehn Punkten Rückstand auf den Sensationsleader Thun, der im Züricher Letzigrund gegen Grasshoppers, die Mannschaft von Ex-Blau Weiß Linz-Trainer Gerald Scheiblehner 3:1 gewann, schlecht aus. Daher gibt´s auch Zweifel an Ludovic Magnin, dem Meistertrainer mit Altach-Vergangenheit. Basel hat vor allem Probleme im Angriff. Sonntag wurde der brasilianische U 21-Spieler Kaio Eduaardo wenig erfolgreich probiert. Wenig erfolgreich. Albian Ajeti, 2022/23 Legionär bei Sturm Graz, erzielte seit Oktober kein Tor mehr. Nicht mehr dabei ist der bosnische Abwehrspieler Adrian Barisic, der nach Portugal zu Sporting Braga wechselte.

Foto: Sturm Graz/Atzler.

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