Fußball

In England geht es schon Dienstag weiter: Österreich wartet am längsten

Unglaublich, aber wahr: Nur zwei Tage nach dem WM-Finale in Doha beginnt Dienstag in England das Achtelfinale des Ligacups, einen Tag später geht in Griechenland  die 14. Runde der über die Bühne. Dass in England vorerst die neuen Welt- und Vizeweltmeister fehlen werden, liegt auf der Hand.  Brighton muss bei Charlton auf Alex McAllister verzichten, ebenso Manchester City Donnerstag beim großen Schlager gegen den FC Liverpool im Etihad-Stadium (Bild oben) auf Julian Alvarez, Liverpool auf Vizeweltmeister Ibrahima Konate. Der Kader dieser Klubs verträgt aber Ausfälle, Manchester City hat ja Erling Haaland, braucht daher Alvarez nicht dringend. In England geht es traditionell am zweiten Weihnachtsfeiertag, mit dem „Boxing Day“ der Premier League weiter. Nur acht Tage nach Argentiniens Krönung in Doha. Zwei Tage später steht im Lande von Vizeweltmeister Frankreich die 16. Runde der League 1 auf dem Programm. Dass Meister Paris St. Germain im Parc de Prince gegen Straßburg Lionel Messi, Kylian Mbappe und den im Viertelfinale mit Brasilien gescheiterten Neymar aufbieten wird, ist unwahrscheinlich.

In der Türkei wird ab 25. Dezember wieder um Punkte gekämpft. In Istanbul zwischen dem Tabellenzweiten Galatasaray und Istanbulspor im kleinen Derby. Ob Ex-Rapidler Yusuf Demir künftig bei Galatasaray öfters zum Zug kommen wird als bisher? Angekündigt hätte es Trainer Okan Buruk jedenfalls. Allerdings könnte man im Jänner, sprich in der *Übertrittszeit, eines Besseren belehrt werden, sollte Galatasaray Demir verleihen. Auf Österreichs Teamkapitän David Alaba wartet am letzten Tag des Jahres das Auswärtsspiel mit Real Madrid in Valladolid. In Italien geht die Serie A am 4. Jänner weiter. Marko Arnautovic muss mit Bologna zu AS Roma, dem Europa League-Gegner von Red Bull Salzburg, Valentino Lazaro hat mit Torino ein Heimspiel gegen den Letzten Hellas Verona. Aleksandar Dragovic dürfte nach Beginn der Übertrittszeit der dritte österreichische Legionär in Italiens höchster Spielklasse werden, damit nach eineinhalb Jahren bei Roter Stern Belgrad in eine Topliga zurückkehren. Beim Vorletzten Sampdoria Genua. und seinem Ex-Trainer Dejan Stankovic, dem Schwager des ehemaligen Austria-Mittelfeldstars Milenko Acimovic. Stankovic hatte Dragovic auch nach Belgrad geholt. Bei Sampdoria würde Dragovic mit einem aus dem WM-Sensationsteam Marokko, mit Abdelhamid Sabiri, zusammen spielen.

Gernot Trauner verteidigt mit Feyenoord Rotterdam die Tabellenführung in Hollands Eredivisie am 8. Jänner in Utrecht, für Teamtorhüter Heinz Lindner dauert bei Sion die Pause in der Schweiz bis 21. Jänner. Mit Fabio Celestini bekam er während der WM-Pause einen neuen Trainer, unter dem vor zwei Saisonen Ex-Rapidler Louis Schaub mit Luzern Schweizer Cupsieger wurde. Am 20. Jänner geht die deutsche Bundesliga mit einem Kracher weiter. Der Dritte RB Leipzig mit Ex-Salzburg-Trainer Marco Rose fordert Tabellenführer Bayern. Der italienische Transferexperte Fabrizio Romano prophezeite, dass Österreichs Teamspieler Konrad Laimer zuvor seinen ablösefreien Sommertransfer von Leipzig nach München bereits fixiert und bis 2028 beim deutschen Meister unterschrieben haben wird. Bayern stimmt sich auf den „Red Bull“-Fussball mit einem Testspiel gegen Salzburg ein.

Österreich? Da dauert die WM-Pause mit Ausnahme von Nordeuropa am längsten, geht es erst im 3. Februar mit zwei Partien im Cupviertelfinale weiter, in der Bundesliga eine Woche später mit Sturm Graz gegen Rapid. Vizemeister Sturm vermeldete Montag eine Neuigkeit: die Vertragsverlängerung mit Linksverteidiger Amadou Dante, dem 22 jährigen Teamspieler von Mali, bis 2026. Auch in der zweiten Liga gab es etwas Neues. Einen Wechsel innerhalb von Niederösterreich: Georges Davies, 26 jähriger Flügelspieler von Sierra Leone, wechselte vom Tabellenführer St. Pölten zum Neunten Admira in die Südstadt. Sportlich verbessert hat er es sich damit nicht.

Foto: FC Southampton.

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