Fußball

Jubelabend für Hütter und Hinteregger! Zweitligawahnsinn bei Canadi

Die richtungsweisenden Wochen für Eintracht Frankfurt begannen Freitag mit einem 3:0 (2:0) gegen Leverkusen vor 50.800 Zuschauern einem Jubelabend für Trainer Adi Hütter und Publikumsliebling Martin Hinteregger, einen zum Ärgern für Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger. In den ersten 17 Minuten fiel die Entscheidung. Als der Portugiese Goncalo Paciencia  den statt des deutsche Teamverteidigers Jonathan Tah aufgebotenen Dragovic abblockte, für die Führung nach vier Minuten sorgte. 13 Minuten  später verwandelte Paciencia einen Elfmeter  zum 2:0. Den verschuldete Dragovic, als er  sich in einen Schuss des Serben Filip Kostic warf, ihn letztlich mit der Hand abwehrte, dafür Gelb sah. Zwischen den Toren verhinderte der bärenstarke Hinteregger den Ausgleich.  Baumgartlinger ließ nach 38 Minuten den Sitzer zum 2:1 aus. Das 3:0 fiel zehn Minuten vor Schluss durch den Holländer Bas Dost. Hütter freute  die Revanche für das 1:6 im Frühjahr in Leverkusen, die höchste Niederlage seiner Ära. Die tat vor den nächsten Partien gegen Mönchengladbach und Bayern München sowie den Europa League-Duellen gegen Standard Lüttich richtig gut. In Lüttich und in London gegen Arsenal muss Frankfurt ohne Fans auskommen. Ein Urteil der UEFA wegen Ausschreitungen beim Auswärtssieg gegen Vitoria Guimaraes in Portugal. Darüber redete Freitag Abend vorübergehend keiner: „Ein Sieg zum Genießen“, stellte Hütter fest.

Das verrückteste Match seiner fast 20 jährigen Trainerlaufbahn erlebte hingegen sein Landsmann Damir Canadi in der zweiten Liga mit dem 1.FC Nürnberg bei Erzgebirge Aue. Mit sieben Toren, drei zwischen der 87.und 99. Minute, sechs Videoüberprüfungen, drei Elfmetern und einer roten Karte. Vor der Pause war Nürnberg die bessere Mannschaft, aber es fiel kein Tor. Nach der Pause begann der Zweitligawahnsinn: Führung für Nürnberg nach 51 Minuten, dann verhinderte Ex-Salzburg-Legionär Asgeir Sörensen mit der Hand auf der Linie das 1:1. Rote Karte und Elfmeter, den Andreas Lukse bei seinem Zweitligadebüt nicht halten konnte,obwohl er in die richtige Ecke flog. Danach opferte Canadi seinen Kreativgeist  aus Österreich, Nikola Dovedan, für einen Innenverteidiger. Aue ging trotzdem nach 75.Minuten 2:1 in Führung, Nürnberg glich drei Minuten später dezimiert aus. Nach 87 Minuten führte wieder Aue, in der zweiten Minute der Nachspielzeit glich Nürnberg per Elfer aus. Zwei Minuten später fiel das entscheidende 4:3 für Aue aus Abseitsposition. In der 99. Minute bekam Nürnberg den zweiten Elfmeter. Der Schweizer Michael Frey vergab. Aues Tormann Martin Männel hatte zuvor drei Jahre keinen Elfmeter gehalten. Mehr Wahnsinn geht nicht.

Foto: Eintracht Frankfurt.

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