Fußball

Junuzovic stach Schöpf aus! Dreimal Hosiner, Burgstaller

Alessandro Schöpf von Beginn an statt Zlatko Junuzovic, weil der seiner Form hinterherläuft. So hieß einer der „Vorschläge“ an Teamchef Marcel Koller nach dem 2:3 in Serbien. Weil  Schöpf, Österreichs einziger Torschütze bei der EURO-Finalrunde in Frankreich, als Joker stets für neuen Schwung sorgt. Doch  sechs Tage  nach Belgrad ging das Fernduell  in der deutschen Bundesliga ganz klar an Junuzovic: Den  feierten in Bremen   42.000 Zuschauer als  Held nach Werders 2:1-Heimsieg üebr Leverkusen. Zu einem Österreicher-Duell kam es  nicht: Özcan, Dragovic und Baumgartlinger sahen die Niederlage von der Bank oder beim Aufwärmen.

Junuzovic hatte bei beiden Bremer-Toren seine Beine im Spiel: Das 1:0 mit links nach einem Abpraller zielt, das Siegestor des 19jährigen Gambia-Flüchtlings  Ousman Manneh vorbereitet. Den hatte der  neue Trainer Alexander Nouri von den Amateuren mit rauf genommen. Bemerkenswert auch, was  Junuzovic in die ZDF-Kamers zum Hype um Nouri sagte: „Er stellt uns gut ein, hat gute Ansprachen, aber  bei allem Respekt: Man sollte jetzt noch keine grossen Geschichten daraus  machen.“ Für Florian Kainz hat sich bei Nouri nichts zum Positiven geändert: Im Gegenteil, zum dritten Mal in vier Spielen unter dem 37jährigen nicht im Kader. Wenn man den Kainz aus Rapid-Zeiten in Erinnerung hat,  ist das ein Grund zum Kopfschütteln.

Alessandro Schöpf? Wie Junuzovic von Beginn an dabei, aber bei Schalkes 1:1 in Augsburg setzte er keinerlei Akzente. Nach 60 Minuten brachte Trainer Markus Weinzierl an seiner ehemaligen Wirkungsstätte für ihn  Ukraine-Teamspieler Konoplyanka, als es noch 0:0 stand. Man tut bei allem Respekt für Österreichs Schalke-Legionär dem Tiroler nichts Gutes, wenn man ihn als Allheilmittel für einen Sieg des Teams am 12. November gegen Irland sieht. Samstag bekam jedenfalls Koller recht, der nicht hundertprozentig davon überzeugt ist, dass Schöpf von Beginn an  so viel bringen würde wie als Joker, der rasch ins Spiel findet.

Einen Österreicher-Sonntag gab´s in Liga zwei: Im Berliner Stadtteil Köpenick verdarben Christopher Trimmel und Philipp Hosiner den prominentesten Fan des Aufstiegsfavorits Hannover 96 auf der Tribüne, Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, seine Laune. Union siegte in der mit 22.000 Zuschauern wieder ausverkauften Alten Försterei 2:1, wobei Hosiner mit seinem zweiten Saisontor in der 79. Minute für das 2:0 sorgte. Hosiner und Trimmel also gemäß der Union-Devise eisern, Union , saisonübergreifend in 14 Heimspielen ungeschlagen, kam nach neun von 34 Runden wieder auf Schlagdistanz an die Aufstiegsränge ran, holte den Dritten Hannover nach Punkten ein. Das Duell der Ex-Rapider in Karlsruhe gewann Guido Burgstaller klar gegen Jimmy Hoffer: Burgstaller erzielte bei Nürnbergs 3:0 nach der Pause die ersten zwei Treffer, führt nun mit insgesamt sieben die Torschützenliste  gemeinsam mit Union-Goalgetter Quanner an.

 

 

 

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