Fußball

Laimer verblüfft mit Fersentor! Auch Baumgartner und Wimmer trafen

Es war mit zwei Ausnahmen ein Erfolgs-Samstag für österreichische Teamspieler in der deutschen Bundesliga. Mit drei Siegen und drei Toren: Konrad Laimer verblüffte beim 5:0 (1:0)-Kantersieg von Meister Bayern beim VfB Stuttgart durch ein Traumtor mit der rechten Ferse. So verlängerte der Salzburger einen Pass von Michael Olise an Stuttgarts Torhüter vorbei zur Führung. Der erste Treffer, den er auf diese Art erzielte, womit er seine Topform unterstrich. Bis zur 66. Minute stand es 1:0, ehe der erst nach einer Stunde eingewechselte Harry Kane traf. Ihm gelangen innerhalb von 22 Minuten drei Treffer, daher hält er nach 13 Runden schon bei 17.

Einen starken Auftritt hatten Christoph Baumgartner, Xaver Schlager und Nicolas Seiwald: Sie deklassierten mit RB Leipzig Eintracht Frankfurt 6:0 (2:0). Baumgartner war an der höchsten Bundesliganiederlage der Hessen seit fast 30 Jahren entscheidend beteiligt: Er erzielte das 2:0, riskierte beim Jubel danach nach längerer Zeit wieder einmal einen Salto, bereitete das 1:0 und 4:0 vor. Baumgartner hält bei je sechs Toren und Assists, mit sechs ist er gemeinsam mit dem 19 jährigen Elfenbeinküste-Stürmer Yan Diomande Leipzigs bester Schütze. Diomande traf gegen Frankfurt dreimal, zum 6:0 nach Vorlage von Seiwald. Leipzig bleibt mit acht Punkten Rückstand auf Bayern Zweiter

Patrick Wimmer schoss sein erstes Tor in dieser Saison, leitete mit rechts nach elf Minuten das 3:1 (2:0) von Wolfsburg gegen Union Berlin, den ersten Sieg seit vier Runden, insgesamt erst den dritten ein. Damit gewann er das Österreicher-Duell gegen die Ex-Rapidler Leopold Querfeld und Christopher Trimme, gab es das erste Erfolgserlebnis für Interimstrainer Daniel Bauer. Für Wimmer war der Arbeitstag nach 65 Minuten beendet, für Querfeld endete er nach 93 Minuten mit doppeltem Ärger: Mittwoch hatte er noch beim 2:3 im Pokalachtelfinale gegen Bayern zwei Elfmeter gegen Manuel Neuer verwandelt, drei Tage später scheiterte er mit einem in der ersten Minute der Nachspielzeit an Wolfsburgs polnischem Tormann Kamil Grabara.

Wie wichtig Philipp Lienhart für Freiburgs Stabilität sah man bei der 1:2 (1:0)-Niederlage bei Nachzügler Heidenheim: Zur Pause blieb der Innenverteidiger  angeschlagen in der Kabine. Da führt Freiburg noch. Der Treffer zur Niederlage fiel erst in der 95. Minute. Zum Unterschied von Augsburg gab es bei Mainz und Teamverteidiger Philipp Mwene keinen Trainereffekt: Freitag daheim 0:1 (0:0) gegen Mönchengladbach, damit weiter Letzter. Augsburg schlug hingegen im ersten Match nach der Trennung von Sandro Wagner mit der Interimslösung Manuel Baum überraschend Leverkusen 2:0-

Foto: Reuters/Angelika Warmuth.

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