Fußball

Mainz zahlt 1,5 Millionen für Liefering-Trainer in Raten! Glasner sucht Maulwurf

Für Weihnachtsmeister Bayern München beginnen die letzten vier Partien der Hinrunde erst Sonntag mit der Pflichtübung gegen den Vorletzten Mainz in der Allianz-Arena. Die Real Madrid nahe stehend spanisch Sportzeitung „Marca“ liefert sozusagen die Begleitmusik mit aufgewärmten Spekulationen, wann der Wechsel David Alabas von Bayern zu Real fix sein könnte. Mainz hingegen wird am vierten Tag des neuen Jahres wirklich für eine Neuigkeit sorgen: Den ersten Trainer des Salzburger Zweitligisten Liefering, dem der Sprung in die deutsche Bundesliga gelingt und der dafür eine Ablöse bringt. Genau die 1,5 Millionen die Salzburg im Sommer 2019 zahlte, um dn Dänen Bo Svensson (Bild obn) aus seinem Vertrag als Jugendtrainer bei Mainz herauszukaufen. Der Unterschied: Salzburg überwies damals die komplette Summe auf einmal, eineinhalb Jahre später stottern zu Corona-Zeiten die Mainzer den siebenstelligen Betrag in Raten ab. Dieses Zugeständnis rang der neue Mainz-Vorstand Christian Heidel den Geschäftsführern von Red Bull Salzburg (Stephan Reiter) und Liefering (Manfred Pamminger) ab.

1,5 Millionen bekam Salzburg im Sommer 2014 für einen Trainer, als Roger Schmidt nach Leverkusen wechselte. Doppelt so viel brachte durch Bonuszahlungen inzwischen Marco Rose, weil er sich 2019 für Borussia Mönchengladbach entschied. Die höchste Trainerablöse zahlte in Deutschland bisher RB Leipzig. Fünf Millionen, um Julian Nagelsmann 2019 von Hoffenheim zu holen. Mit 1,5 Millionen liegt Svensson auf einer Stufe mit Ralph Hasenhüttl für seinen Wechsel von Ingolstadt nach Leipzig 2016 und mit Oliver Glasner, für den Wolfsburg 2019 so viel zahlen musste, um ihn vom LASK zu bekommen. Die waren all bisher das Geld wert, das sie kosteten. Glasner steht mit Wolfsburg trotz vieler Probleme in dieser Saison auf Rang vier, kann den Sonntag bei Borussia Dortmund verteidigen. Zu seinen Ärgernissen zählt derzeit auch die Such nach einem „Maulwurf“. Der via Mail der „Bild“-Zeitung, dass vor Weihnachten vier Mitspieler in der Wohnung von Xaver Schlager zu Gast waren, um Dortmund im TV-Spiel gegen Union Berlin  zu beobachten. Einer, nämlich Max Arnold, hatte einen Tag später einen positiven Corona-Test. Die anderen. auch Schlager, mussten in häusliche Quarantäne, versäumten zwei Spiele, obwohl sie negativ blieben.

Diese Details waren im Klub bekannt, Glasner fürchtet, dass sie einer aus dem Umfeld in die Öffentlichkeit trug, ging daher in die Offensive, nannte die Vernaderungsaktion schwach und feige: „Wenn jemand denkt, dass er uns auseinanderdividieren kann, wenn er Internas preisgibt, dann irrt er. Das wirft uns nicht aus der Bahn, sondern schweißt uns noch mehr zusammen.“ Schlager und Arnold werden in Dortmund wieder spielen. Ein Punkt reicht Wolfsburg, um vor Dortmund zu bleiben.

 

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