Fußball

Meister Salzburg wieder in Mannschafts-Quarantäne

Zum zweiten Mal in dieser Saison musste Meister Red Bull Salzburg in eine fünftägige Mannschafts-Quarantäne. Weil die am Montag vor dem Vorbereitungsstart durchgeführte Corona-Testung einen positiven Befund ergab. Der Spieler zeigt aber keine Symptome, hat sich bereits in die Isolation begeben. Die anderen und das Betreuerteam dürfen sich bis Samstag nur zwischen ihrer Wohnung und dem Trainingszentrum in Liefering bewegen. Kontakte darüber hinaus sind verboten. Nicht sehr angenehm, aber für die Salzburger nichts Neues mehr. Auch bei Sturm Graz gibt es einen Covid 19-Fall. Verteidiger Sandro Ingolitsch fehlte bereits Montag beim ersten Training nach der kurzen Pause.

Auch transfrmäßig könnte sich bei Salzburg in den nächsten Tagen etwas tun. Sportchef Christoph Freund betätigte den bevorstehenden Abgang von Mittelfeldspieler Majeed Ashimeru in Richtung Belgien zu Anderlecht. Es geht nur noch darum, die letzten Vertragsdetails zu klären. Anderlecht möchte den 23 jährigen Ghanesen zunächst ausleihen, zugleich aber eine Kaufoption bekommen. Damit wäre Ashimeru in Brüssel ein neuer Konkurrent für den Österreicher Peter Zulj. Gespräche mit Ried über Marco Grüll dementierte Freund. Eine Neuigkeit gibt es von Wolfsberg und Hartberg: Der 26 jährige Offensivspieler Marc Andre Schmerböck wechselt nach 67 Spielen mit 18 Toren für die Kärntner in die Steiermark. Bei Trainer Ferdinand Feldhofer  zählte Schmerböck in dieser Saison bei zehn Einsätzen nur dreimal zur Startelf, das taugte dem früheren Sturm-Spieler nicht richtig. Also griff Hartbergs Trainer Markus Schopp, der Schmerböck aus gemeinsamen Grazer Zeiten kennt, zu, da er in Schmerböck eine Verstärkung sieht. Darum gab Hartbergs Obmann Erich Korherr Schmerböck einen Vertrag über zweieinhalb Jahre bis Sommer 2023. Schopps Vertrag läuft nach dieser Saison aus.

Auch am Tabellenende tut sich etwas. Altach bemüht sich um eine Rückkehr des Schweizer Stürmers Dimitri Oberlin nach viereinhalb Jahren. Denn Altach war im Herbst 2016 die einzige Station, bei der er unter Trainer Damir Canadi die Erwartungen erfüllte. Als Leihgabe von Meister Salzburg, der ihn nach neun Toren und vier Assists in 21 Spielen für die Vorarlberger zum 1. Jänner 2017 zurückbeorderte. Auch der zweite Anlauf des in Kamerun geborenen Oberlin, der 2015 um zwei Millionen Ablöse vom FC Zürich geholt wurde, funktionierte nicht, man hörte auch von privaten Eskapaden. Im Sommer 2017 verlieh ihn Salzburg für 700.000 Euro an den FC Basel, der ihn ein Jahr später um 4,1 Millionen endgültig kaufte. Österreichs Ex-Teamchef Marcel Koller wusste als neuer Basel-Trainer aber nicht viel mit Oberlin anzufangen, vermisste vor allem die richtige Einstellung. Also wurde Oberlin verliehen. Zuerst an Empoli, dann nach Belgien zu Waregem. Auch dort klappte wenig. Jetzt einigten sich Basel und der 23 jährige Oberlin auf eine Vertragsauflösung, daher würde Oberlin keine Ablöse kosten. Altachs Sportchef Christian Möckel deponierte bei Oberlins Management ein Angebot, ahnt allerdings als Realist, dass lukrativere folgen könnten.

Schlusslicht Admira vergrößerte vorerst die Chefetage. Zu den Geschäftsführern Thomas Drabek (Wirtschaft) und Franz Wohlfahrt (Sport) kommt als neuer technische Direktor der 45 jährige Ramazan Yildirim. Seine Aufgaben? Die Optimierung in struktureller und organisatorischer Hinsicht vorantreiben, was immer das auch heißen mag. Ob Trainer Damir Buric dahinter steckt? Kennen tun sich beide jedenfalls. Buric und Yildirim  arbeiteten schon beim deutschen Zweitligisten Fürth zusammen. Dann stieg Yildirim in die „Global Soccer“-Abteilung von Admiras Sponsor Flyeralarm ein.

Foto: Red Bull Salzburg.

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