Eishockey

Mit dem richtigen „Bader-Mix“ ins Finale

Eishockey-Körnten stand seit Dienstag im Zeichen des Traienrwechses bei Villach. Statt des 44 jährigen Finnen Jyrki Aho kam der 62 jährige Kanadier Rob Daum. In Österreich kein Unbekannter. Zwischen 2011 und 2017 stand er bei den Liezer Black Wings an der Bande, so gut wie in der ersten Saison mit dem Meistertitel klappte es nachher nicht mehr. Zudem war Daum in der Teamchefära von Manny Viveiros dessen Assistent. Der letzte Job von Daum war in Deutschland bei den Iserlohn Roosters. Ab Freitag dreht sich auch in Kärnten das meiste in Sachen Eishockey um Österreichs Nationalteam: Das will beim Österreich-Cup in Klagenfurt ins Finale. Dazu muss Freitag Abend die Revanche an Norwegen für die 3:5-Pleite bei der letzten WM in Bratislava gelingen. Dann würde 24 Stunde später im Finale der Sieger aus Dänemark gegen Frankreich warten Mit den Franzosen stellt sich Österreichs wahrscheinlich größter Gegner im Kampf um den Aufstieg bei der B-WM in Laibach vor. In stärkster Besetzung.

Die kann Österreichs Teamchef Roger Bader nicht aufbieten. Spiel ihm aber keine Rolle, obwohl er Thomas Raffl, Raphael Herburger, Thomas Hundertpfund, Dominique Heinrich oder den besten Spieler der U 20-WM in Minsk, Davos-Legionär Dominik Baumgartner sehr gerne dabei gehabt hätte. Mit Heinrich, Layne Viveiros, Philipp Lindner und Dominic Hackl mussten vier Verteidiger  verletzungsbedingt absagen. Dadurch wurde die Mannschaft noch etwas jünger. 13 Spieler sind unter 24 Jahren. Zwei Torhüter, der 19 jährige Villacher Alex Schmidt, der Rückhalt der U 20 beim WM-Aufstieg in Minsk und der ein Jahr ältere Florian Vorauer vom KAC. Dazu fünf Verteidiger  mit dem Salzburger Debütanten Lukas Schreier, der am heiligen Abend seinen 20. Geburtstag feierte, als jüngsten. Dazu  Daniel Jakubitzka (23) von den Bullen, Moritz Matzka (22) und Gerd Kragl (22) von den Linzer Black Wings und der nach einer Gehirnerschütterung wieder einsatzfähige Bernd Wolf (22) von Villach, der kommende Saison in der Schweiz bei Lugano spielen wird. Im Angriff sind das Schweiz-Legionär Dominic Zwerger (23) von Ambri, von Salzburg Florian Baltram (22) und Mario Huber (23), von Meister KAC Daniel Obersteiner, seit 2.  Februar 21, von Linz Steffan Gaffal (23), von den Vienna Capitals Ali Wukowits (23).

Also ein „Bader-Mix“ zwischen Jung und Routine wie die Verteidiger Markus Schlacher, Alex Pallestrang, Steven Strong und Clemens Unterweger, die Schweiz-Legionäre Peter Schneider (Biel) und Patrick Obrist (Kloten) im Angriff oder im Tor Bernhard Starkbaum, der älteste Spieler im Kader, der in 13 Tagen  seinen 35.Geburtstag feiern wird.  Er soll beide Partien bestreiten, kann sich für die WM qualifizieren, für die Bader auch mit der neuen Nummer eins beim KAC, David Madlener und David Kickert von den Black Wings plant. Bader wird wie gewohnt mit vier „Triebwerken“, sprich Fünferblocken auf´s Tempo drücken. Auf seinen „Paradesturm“ hat er sich festgelegt: Center Baltram (Bild oben rechts),  2015 unter Bader bester Stürmer bei der U-20-WM in Wien, bei der Österreich überraschend Zweiter wurde, bekam die Schweiz-Legionäre  Schneider und Zwerger an seine Seite.

Foto: EBEL.

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