Fußball

Mit Thorup hat Rapid in Ried nur verloren: „Diesmal wird es wesentlich besser!“ Gerücht um Fiala

Mit Hoff Thorup als Trainer spielt Rapid heuer bereits zum dritten Mal in Ried. Zweimal gab es bisher Niederlagen. Das 0:3 im Cupviertelfinale, dem ersten Pflichtspiel unter Thorup, danach im Mai das 1:2 im ersten Play-off-Finale um den Europacupplatz. Das Retourspiel in Hütteldorf gewann Rapid mit zwei Toren von Innenverteidiger Jakob Schöller (Bild) 3:0.  In allen drei Partien war Nicolas Bajliczs Rapid-Leihspieler im Riedeer Dress, Sonntag spielt er erstmals als Rapidler bei den „Wikingern“. Schon vor Thorup verlor Rapid auch erstmals ein Heimspiel gegen Ried, also gab es in den letzten vier Duellen nur einen Sieg, Thorup kündigte einen „wesentlich besseren“ Auftritt von Grün-Weiß in Ried als zuletzt an. Das wäre dann ein Auswärtssieg. Ried gewann noch unter Maximilian Senft  sechs seiner letzten sieben Heimspiele, zehn Heimsiege wie in der letzten Saison gelangen nach zehnjähriger Pause. In Oberösterreich macht vor Rapids Gastspiel ein heißes Gerücht um den Rieder Sportvorstand, den 37-jährigen Wiener Wolfgang Fiala, die Runde: Er soll demnächst zu Rapid wechseln, dort vorerst nichts mit der Bundesligamannschaft zu tun haben. Fiala machte diesen Job bei Ried seit zwei Jahren mit Erfolg, der ehemalige Rapid-Nachwuchsspieler arbeitete bereits einmal unweit von Hütteldorf: Von 2016 bis 2019 trainierte er ASV 13.

Samstag gab es zwei Grazer Siege. Zunächst für den GAK daheim gegen Aufsteiger Austria Lustenau, dann für Sturm im ausverkauften steirischen Derby in Hartberg. Kopftore von Donovan Pines und Alexander Hofleitner machten das 2:1 (1:0) des GAK möglich. Sturm spielte beim 2:0 (0:0) in Hartberg die gelb-rote Karte für Konstantin Schopp, den Sohn des Hartberg-Trainers, nach einer Stunde in die Karten. Bis dahin stand es noch 0:0. Schopp, der in der ersten Hälfte von Referee Julian Weinberger Gelb wegen Ballwegschießens  sah, bekam die zweite, weil er Jacob Hödl zurückhielt. Mit der ersten gelben Karte tat sich sein Vater Markus als Hartbergs Trainer „sehr schwer“, wie er gestand. Danach brachte Sturms Trainer Fabio Ingolitsch mit Linksverteidiger Soglo, Simon Seidl und Mittelstürmer Nelson Weiper drei Neue. Die drei waren dann an beiden Treffern gegen die dezimierten Hartberg beteiligt. Von Seidl kam zweimal der Assist, Weiper traf zweimal. Die ersten Bundesligatreffer der Mainz-Leihgabe innerhalb von zwölf Minuten. Zuerst per Kopf, dann mit rechts.

Es hätte auch der Hattrick werden können, als Weinberger einen Elfmeter für Sturm gab. Weiper hätte ihn geschossen. Doch nach Intervention von VAR Alan Kijas nahm Weinberger die Entscheidung zurück. Das war anders als Freitag beim zurückgenommenen Elfmeter von WSG Tirol in Altach aber korrekt.

 

Foto: Yigit Oerme.

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