Fußball

Mit Tor in Bremen kann Gregoritsch Geschichte schreiben

Österreichs Legionäre in der deutschen Bundesliga plagt derzeit das Verletzungspech.  Das neue Jahr geht so weiter wie das alte endete. Seit Dezember ist Guido Burgstaller mit Achillessehnenproblemen außer Gefecht, Schalke wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. So wie der 1.FC Köln auf die von Louis Schaub, den ein Knochenmarködem zum Zuschauen verurteilt. Für Alessandro Schöpf ging die Saison am 25. Jänner in Berlin durch ein Brutalo-Foul des Hertha-Holländers Karim Rekik mit zerfetztem Außenband im linken Knie zu Ende. Martin Harnik erwischte es bei Werder Bremens überraschendem Pokalaufstieg  über Borussia Dortmund. Mindestens sechs Wochen mit einer Hüftverletzung nicht einsatzfähig. Freitag ging die schwarze Serie für Teamkapitän Julius Baumgartlinger beim 5:1 mit Leverkusen in Mainz gegen seinen ehemaligen Klub weiter. Den 31jährigen erwischte es bereits zum zweiten Mal in dieser Saison.  Nicht so schlimm wie im August mit einem Außenbandeinriss im Knie. Aber diesmal musste er trotzdem operiert werden. In der vorletzten Minute seinen 30 Minuten-Einsatzes rasselte der Mainzer Leandro Barreira Martins, ein 19jähriger Teamspieler aus Luxemburg, bei seinem Bundesligadebüt  in ihn hinein, sah dafür Gelb. Baumgartlinger erlitt bei der Attacke einen Nasenbeinbruch. Nach der Operation am Samstag bekam er eine Gesichtsmaske angepasst, mit der er Donnerstag in der Europa League gegen Krasnodar einsatzfähig sein sollte.

Sonntag Abend kann ein fitter Österreicher  Bundesligageschichte schreiben. Michael Gregoritsch muss dazu „nur“ ein Tor für Augsburg im Weser-Stadion bei Werder Bremen erzielen. So wie Mittwoch in Kiel beim Zweitligisten Holstein zum erzitterten 1:0, das den Aufstieg ins  Viertelfinale des Pokals brachte. Wird der 24jährige Steirer so wie am Bild oben von seinen Augsburg Mitspielern wieder umjubelt, dann ist er der erste in der Geschichte der deutschen Bundesliga, der als Gegner in vier Spielen hintereinander im Weser-Stadion ein Tor erzielt. Dreimal spielte er bisher dort, jedes Mal traf er. Erstmals am 28.November 2015 beim 3:1 des Hamburger SV zum 2:0, dann am 16.April 2017 bei der 1:2-Niederlage mit den Hamburgern, die er damals per Kopf in Führung brachte. Werders Siegestor erzielte damals ein anderer Steirer, nämlich Florian Kainz. Und zuletzt am 29.Oktober 2017 beim 3:0 mit Augsburg, als Gregoritsch für den Endstand sorgte.

Es wäre nicht das erste Rekordtor von Gregoritsch in seiner Karriere. Das erste war ihm bereits am 17.April 2010 gelungen. Da erzielte er mit 15 Jahren und 361 Tagen Kapfenbergs Ausgleich zum 1:1 gegen Austria. Bis heute hat noch kein jüngerer Spieler in Österreichs Bundesliga für einen Treffer gesorgt.

 

Foto: Instagram.

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