Fußball

Mitternachts-Therapie für Lainer! „Revolution“ bei Glasner

Xaver Schlager schaffte in seinem ersten Bundesligaspiel, das er für Wolfsburg nach seinem am 31.August erlittenen Knöchelbruch samt Syndesmoseriss absolvierte, beim Fachblatt „Kicker“ gleich den Sprung ins Team der Runde. Nicht nur wegen es Führungstors beim 2:1-Sieg gegen Mönchengladbach am Sonntag. Vor dem sich sein Trainer Oliver Glasner zu einer persönlichen Revolution entschlossen hatte: Er ging von seinem jahrelang, auch beim LASK, praktizierten System mit drei Innenverteidigern ab, spielte mit Viererabwehr. Glasner zeigte damit ein offenes Ohr für Bitten der erfahrenen Spieler nach dieser Umstellung. Da wird es Mittwoch Abend im letzten Heimspiel dieses Jahres gegen den Überraschungs-Vierten Schalke wohl bei der Viererabwehr bleiben. An Schlager führt normal kein Weg vorbei, aber Glasner will ihn nicht überfordern, dem Mittelfeldmotor eventuell eine schöpferische Pause gönnen, weil vier Spiele in eineinhalb Wochen nach neun Wochen  Pause zu viel sein könnten.  Österreicher-Duell wird es zu Beginn keines geben, zumal  Alessandro Schöpf noch verletzt, ist. Guido Burgstaller spielte Sonntag bei Schalkes 1:0 gegen Frankfurt erst in der letzten Viertelstunde, verpasste mit einem Stangenschuss sein erstes Bundesligator seit März nur knapp.

Das Sonntag-Spiel in Wolfsburg endete für Schlagers Freund im Gladbach-Dress, Stefan Lainer,  (Bild oben) mit ziemlichen Schmerzen: Er musste mit einer Verletzung des Wadenbeinköpfchens in der Pause ausscheiden. Sein Nachfolger Jordan Beyer verschuldete Wolfsburgs Siegestor, auch deshalb setzte Gladbachs Trainer Marco Rose alle Hebel in Bewegung, um die „Naturgewalt“ Lainer bald wieder zur Verfügung zu haben. Daher wurde Montag Abend aus Salzburg Physiotherapeut Franz Leberbauer eingeflogen, der zu Schlagers Weltrekord-Comeback beitrug, der es  Anfang Oktober möglich gemacht hatte, dass Lainer eineinhalb Wochen nach einem Bändereinriss im Sprunggelenk im Schlager bei Borussia Dortmund wieder spielte. Erste Behandlung für Lainer war Montag knapp vor Mitternacht im Therapiezentrum des Borussia-Parks, die zweite Dienstag Vormittag. Am Nachmittag war Lainer schon schmerzfrei. Rose bedankte sich bei Leberbauer. Spätestens Samstag in Berlin soll Lainer wieder spielen, vielleicht schon Mittwoch Abend gegen Paderborn, wenn Gladbach daheim gegen den Letzten Tabellenführer RB Leipzig nach Punkten einholen kann,  Denn der ehrgeizige Salzburger will nicht, dass seine Serie reißt. Bisher versäumte er bei Gladbach noch kein Pflichtspiel.

Die Aufholjagd von David Alaba und Bayern soll Mittwoch Abend beim Sensationsteam Freiburg fortgesetzt werden. Das wird aber auf jeden Fall ein heißer Tanz im Schwarzwald. Adi Hütter und Martin Hinteregger brauchen mit Salzburgs Europa League-Gegner Eintracht Frankfurt im 30. Saisonspiel daheim gegen den Vorletzten 1.FC Köln nach fünf sieglosen Partien dringend ein Erfolgserlebnis, um wieder einen einstelligen Tabellenplatz zu erobern. Es ist ein Jubiläum für Hütter, sein 50. Spiel als Trainer von Frankfurt: „Unser Blick geht nur nach oben!“

Foto: Borussia Mönchengladbach Media.

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