Fußball

Nach Flick-Plädoyer für Alaba von 0:2 auf 5:2

In Spanien rechnen die Medien damit, dass Real Madrid versuchen wird, mit David Alaba alles klar zu machen. Die Antwort darauf kam  Sonntag Abend aus München. Von Bayerns Trainer Hansi Flick in einem „Sky“-Interview vor dem Anpfiff zum 5:2 (0:2) gegen Mainz, mit dem Bayern RB Leipzig nach 22 Stunden wieder von Platz eins holte und zwei Punkte Vorsprung hat. Auf Nachfrage betonte  Flick noch einmal wie wichtig Alaba auf dem Rasn und auch in der Kabine sei, weil er alle nach vorne pushe, speziell die jungen Spieler. Als dann Reporter Sebastian Hellmann wissen wollte, ob er dies nochmals in der Chefetage bei Vorstandsboss Karl Heinz Rummenigge und seinem designierten Nachfolger Oliver Kahn deponiert hab, folgte in vielsagendes Lächeln. Tut sich doch noch mit Alaba und Bayern, rollen die noch einmal den roten Teppich aus? Dass Alaba am liebsten bleiben würde, ist ein offenes Geheimnis. Auch, dass dies bei Bayern fast alle am liebsten so sehen würden. Jetzt muss nur jemand das Kunststück zu Stande bringen, eine Lösung für eine Einigung zu finden, ohne dass Narben zurück bleiben.

Die Pflichtübung gegen den Vorletzten verlief ganz anders als erwartet. Bayern geriet in der Bundesliga zum achten Mal hintereinander in Rückstand, zum ersten Mal nicht nur mit einem, sondern mit zwei Toren Differenz. In der Mainzer Startelf stand mit Linksverteidiger Philipp Mwene der Österreicher, von dem man es nach einer Sprunggelenksverletzung nicht erwartet hätte. Sein zweiter Einsatz in dieser Saison, bei dem er es mit Leroy Sane zu tun bekam. Bayerns Tormann Manuel Neuer verhinderte bis zur Pause einen höheren Rückstand. Mit einer Umstellung kam der Umschwung: Joshua Kimmich, erstmals seit der Knieoperation von Beginn an dabei, nicht mehr im Mittelfeld, sondern Rechtsverteidiger. Der über Mwenes Abwehrseite für Druck und gefährliche Angriff sorgt, bei denen Mwene überfordert war. Bis zur 55. Minute fiel durch Kimmich und Sane der Ausgleich, 21 Minuten später stand s schon 4:2. Damit war dann alles nur noch Formsache, an der auch die Mainzer Joker Karim Onisiwo und Kevin Stöger nichts mehr ändern konnten.

Am Nachmittag ärgerten sich zwei Österreicher über eine unnötige Niederlage. Oliver Glasner und Xaver Schlager fielen mit Wolfsburg durch das 0:2 (0:0) bei Borussia Dortmund von Platz vier auf sechs zurück: „Wir haben vieles richtig gemacht. Aber es fehlen Kleinigkeiten, um mit den deutschen Topteams mithalten zu können“, bilanzierte Glasner, „wir sind nicht effizient genug!“ Nach sechs Minuten hätte Wolfsburg 2:0 führen können oder müssen. Schlager vergab mit links die große Führungschance, legte die zweite, die ebenfalls ungenützt blieb, auf.

Foto: Bayern München.

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