Fußball

Rapids „Neuer“ heißt Ljubicic! Fountas ist erblondet

Ein neues Gesicht zum Trainingsstart des LASK mit dem 16 jährigen, 1,92 Meter großen slowakischen Stürmertalent Adam Griga. Eine zwei Jahre ältere türkische Hoffnung soll noch in dieser Woche folgen: Metehan Altunbas von Zweitligist Eskisehirspor gilt als heiße Offensivaktie. Der LASK kauft also seine Zukunft, bestreitet Samstag in Pasching den ersten Test in diesem Jahr gegen die Mannschaft, auf die man im letzten Match des alten Jahres getroffen war. Gegen die Wiener Austria. Mit wehmütigen Erinnerungen an den 20. Dezember, an dem in der Wiener Generali-Arena mit dem 1:1 samt vergebenem Elfmeter in der 95. Minute der Sprung auf Platz eins verpasst wurde.

Aber Griga und Altunbas werden eher in der zweiten Liga bei den Oberösterreich Juniors beginnen als im Titelkampf der Bundesliga. Rund 170 Kilometer östlich von Pasching hätte man beim Trainingsauftakt von Rapid fast glauben können, dass Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic heimlich, still und leise doch einen Neuen geholt hat. Doch beim genaueren Hinschauen entpuppte sich der Neue mit dem blonden Haar als ein bekanntes Gesicht: Taxiarchis Fountas wechselte über Weihnachten nicht die Frisur, aber die Haarfarbe. Der Grieche erblondete (Bild oben). Was Didi Kühbauer gelassen sah: „Mir ist es egal, mit welcher Haarfarbe er Tore schießen wird. Hauptsache, er trifft.“

Ein „Neuer“ im Vergleich zu den letzten neun Spielen des alten Jahres stieg gleich ins Mannschaftstraining ein und macht Hoffnung:  Kapitän Dejan Ljubicic ist erstmals seit dem 1:1 gegen Red Bull Salzburg am 8. November, bei dem er durch einen Pressball mit Zlatko Junuzovic einen Bänderanriss im Sprunggelenk erlitt und ausscheiden musste wieder dabei, eine willkommene Verstärkung. Die Bilanz ohne ihn: Drei Siege, zwei Unentschieden, vier Niederlagen, Ausscheiden in der Europa League gegen Molde, ein Punkteschnitt von nur 1,22.  „Da sind wir mitunter schon ins Trudeln gekommen“, gab Kühbauer zu. Das soll mit dem zurückgekehrten Kapitän nicht mehr passieren. Etwas Neues wird Kühbauer in der kurzen Vorbereitung mit Tests gegen Admira und Lafnitz nicht einstudieren, nur an einigem herumfeilen, wie er es ausdrückte: „Unsre Spielanlage war nicht schlecht, sonst hätten wir 2020 nicht so viele Punkte holen können“, behauptete er. 2021 sollen es nicht weniger werden.

Foto: Red Ring Shots.

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