Fußball

Nicht viel von Rapid nach zehn Umstellungen – aber es reichte!

Wie erwartet stehen alle zwölf Bundesligaklubs in der zweiten Runde des Uniqa-Cups, die Mittwochabend nach Rapids Heimspiel in der Qualifikation zur Conference League im Allianz-Stadion ausgelost wird. Als letzter schaffte es Rapid Sonntagabend auf Kunstrasen beim Regionalliga-Aufsteiger Wienerberg, bei dem mit dem 33 jähriger Michael Höfler ein Tormann spielte, der 2013 mit Pasching als erster Drittligist sensationell Cupsieger wurde. Höfler war damals die Nummer zwei hinter Hans Peter Berger, aber da er in der zweiten Runde im Einsatz war, gilt er als Cupsieger. Beim Viertelfinalsieg gegen Rapid in Hütteldorf war er aber ebenso nicht im Einsatz wie im Endspiel beim Sieg über Meister Austria. Von Rapid kam nach zehn Umstellungen gegenüber dem Sieg in Andorra nicht viel, aber das reichte zu einem 3:0 (1:0). Die ersten zwei Tore erzielte der Einzige, der in beiden Partien zur Startelf gehörte: Neuzugang Tonni Adamsen. (Bild), der in Dänemark mit Silkeborg schon Cupsieger war.

Im Tor begann Paul Gartler, die Viererabwehr bildeten der 18-jährige Rechtsverteidiger Eaden Roka, „Ersatzkapitän“ Jakob Schöller, Amin Gröller und James Horn, im Mittelfeld begannen Louis Schaub und Nicolas Bajlicz, hinter der Spitze Adamsen agierten Marco Tilio, Tobias Gulliksen und Moulaye Haidara. Nenad Cvetkovic, Romeo Amane und Nikolaus Wurmbrand gehörten gar nicht zum Kader. Eingewechselt wurden in der zweiten Hälfte Jonas Auer, Petter Dahl, Furkan Demir, Ercan Kara und Moritz Oswald. Rapid hatte zwar viel Ballbesitz, agierte aber zu kompliziert, mit zu vielen Fehlpässen, aber zu wenig Zielstrebigkeit. So dauerte es bis in die erste Minute der Nachspielzeit, bis Adamsen nach Pass von Schaub im zweiten Versuch den Ball an Höfler vorbeibrachte. So war es auch in der neunten Minute der zweiten Hälfte beim zweiten Treffer des 31-jährigen Dänen nach Pass von Gulliksen. Auch beim 3:0 hatte Adamsen seine Beine im Spiel: Der Ball kam von ihm zum Torschützen Haidara. Das erinnerte etwas an Austrias Johannes Eggenstein beim 5:0 gegen den Wiener Sport Club.

Foto: Yigit Örme.

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