Fußball

Noch nie war ein Sieg über Hartberg für Salzburg so wichtig

Samstag gegen Hartberg, Mittwoch das letzte Gruppenspiel in der Champions League gegen Sevilla um den Aufstieg ins Achtelfinale, vier Tage darauf das Westderby gegen den WSG Tirol. Das ist das Saisonfinale für Red Bull Salzburg. Kein Zweifel, das Mittwoch-Spiel ist das wichtigste, weil es einen historischen Erfolg als Krönung für einen Superherbst bringen könnte. Aber auch das zehnten Bundesligaduell gegen Hartberg hat seine Bedeutung, ist wichtiger als die neun zuvor. Denn der ungefährdete Tabellenführer braucht einen überzeugenden Sieg, um alle Zweifel, die durch nur einen Sieg in sechs Spielen, durch zwei Niederlagen in den letzten zwei (0:1 in Lille, 1:2 bei Austria Klagenfurt) aufkamen, wieder zu beseitigen. Auch Sportchef Christoph Freund sah, dass die Batterien und Speicher sich zuletzt etwas leerten. Dennoch müssten noch genug Reserven vorhanden sein, um Überzeugung und den eigenen Spielstil auf den Rasen zu bringen.

Acht Ausfälle wird es Samstag gegen. Zu Max Wöber, Zlatko Junuzovic, Sekou Koita, Bernardo, Albert Vallci und Bryan Okoh  kommen noch der nach fünf gelben Karten gesperrte Mittelfeldmotor  Mo Camara und der Schweizer Teamspieler Noah Okafor, der wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel wohl für Mittwoch geschont wird. Trainer Matthias Jaissle will aber deshalb nicht lamentieren: „Unser Kader ist gut und groß genug!“ Er ist froh, dass Jerome Onguene, der in Klagenfurt wegen Adduktorenproblemen passte, wieder voll trainierte und zur Verfügung steht. Um den Platz neben ihm im Abwehrzentrum wird es einen Zweikampf zwischen Oumar Solet und dem Polen Kamil Piatkowski geben. Kapitän Andreas Ulmer (Bild oben), der erfahrenste Spieler Salzburg, weiß, worauf es in dieser heilen Situation ankommt: „Wenn wir alles ausblenden, mit und gegen den Ball gemeinsam agieren, dann wird es gut ausgehen!“

Besondere Wünsche? Freund wünscht sich für Mittwoch einen kalten Dezemberabend und leichten Niederschlag. Bedingungen, unter denen sich Sevilla nicht wohlfühlen würde. In Spaniens La Liga empfängt Sevilla Samstag Europa League-Sieger Villarreal. Von den Temperaturen her wird der Wunsch von Freund sicher in Erfüllung gehen. Aktivitäten in der Wintertransferzeit sind nicht geplant. Obwohl Freund im „Sky“-Podcast meinte: „Wir müssen immer wieder Transfers machen, damit wir Platz schaffen, das Rad nicht still steht!“ Denn in der jüngsten Liefering-Mannschaft aller Zeiten, die unter Rene Aufhauser in der zweiten Liga Platz zwei hinter Austria Lustenau belegte, besser als erwartet abschnitt, haben sicher einige das Talent für den Sprung hinauf, zeigten bereits auf. Etwa Roko Simic.

Foto: Red Bull Salzburg.

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