Fußball

„Nur“ acht Austria-Tore! Admira bleibt daheim, WSG Tirol mit guten Erinnerungen nach Malta

Einen Tag vor dem geplanten Abflug ins spanische Trainingslager nach Marbella entschied die Admira, besser daheim in der Südstadt zu bleiben. Wegen eines positiven Corona-Falls in der Mannschaft. Für Montag sind neue PCR-Tests angesetzt, ab Dienstag soll wieder trainiert werden. Wie geplant fliegt Sonntag WSG Tirol mit den zwei Winterneuerwerbungen von Sportchef Stefan Köck, Sandi Ogrinec und Kofi Schulz, ins Trainingslager nach Malta. Mit guten Erinnerungen. Wie im Vorjahr sollen die neun Tage auf der Mittelmeerinsel die Tiroler wieder in die Erfolgsspur bringen.

Denn 2021 folgte dem Malta-Camp die überraschende Qualifikation für die Meisterrunde. Auch heuer gibt´s dafür noch Chancen. Es gibt wieder ein Turnier im Nationalstadion Ta´Quali in La Valletta, in das die Mannschaft von Trainer Thomas Silberberger als Titelverteidiger geht. Die Tiroler werden  Sonntag in München von einer Chartermaschine abgeholt. Die fliegt zunächst einmal nach Wien, wo zwei andere Mannschaften, nämlich Spartak Trnava aus der Slowakei uns Sigma Olmütz aus Tschechien, an Bord kommen. Mit ihnen mehr 20 Medienvertreter aus beiden Ländern. Der vierte Teilnehmer, Aalborg aus Dänemark, ist bereits seit Freitag auf Malta.

Das Tourismusland will sich mit dem Malta-Cup als idealer Ort für Wintertrainingslager positionieren. Vier neue Rasenplätze wurden letzten Sommer im Trainingszentum des Verbands angelegt, jeder Mannschaft steht einer zur Verfügung. WSG Tirol wohnt zehn Minuten davon entfernt im Radisson Gold Hotel, spielt Dienstag gegen Spartak Trnava, drei Tage später  gegen Aalborg und wieder drei Tage später zum Abschluss gegen Olmütz. Bei Postkartenwetter: Für kommende Woche werden Temperaturen bis zu 20 Grad und Sonnenschein prophezeit. Wie letztes Jahr wird Präsidentin Diana Langes Swarovski die Mannschaft auf Malta besuchen.

Das zweite Vorbereitungsspiel hat bereits die Austria in den Beinen. Dabei gab es  nach dem 21:0 gegen Mannswörth „nur“ acht Tore, am Samstag gegen den von Ex-Austria-Trainer Herbert Gager betreuten Regioanlligaklub TWL/Elektra nach  0:2 und 2:3 noch ein 8:3 (2:3). Noah Ohio, der zur zweiten Hälfte statt Marco Djuricin kam, erzielte vier Tore in 32  Minuten. Zudem trafen zweimal  Innenverteidiger Lukas Mühl, je einmal Manfred Fischer und Muharem Huskovic. Es fehlten Vesel Demaku und Matthias Braunöder wegen der Grundausbildung beim Bundesheer  sowie der erkrankte Georg Teigl.

Sieben Treffer erzielte der LASK bei seinem ersten Test. Marko Raguz, Keito Nakamura und Alexander Schmidt trafen beim 7:1 (1:1) gegen den GAK je zweimal. Ried musste sich gegen Rapid-Bezwinger Vorwärts Steyr im ersten Spiel unter Roberts Ibertsberger mit einem 1:1 (0:1) begnügen.  Sturm Graz verlor in der slowenische Therme Catez gegen den ungarischen Klub MOL Fehervar, den Ex-Sturm-Legionäre Imre Szabics trainiert, 0:2 (0:1). Der Winterkauf von Szabics spielte noch nicht: Der ehemalige Sturm-Spieler Peter Zulj, der im Herbst bei Basaksehir Istanbul nicht zum Zug gekommen war.

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