Fußball

Paok Saloniki hinter Schwab her! Positiver Corona-Test bei Rapid

Leistungstests bei Rapid! Mit dabei der seit dem 1:2 in Salzburg Anfang Juni ausgefallene Thomas Murg, aber nicht mehr der vertragslose Kapitän. Stefan Schwab (Bild oben) wird auch Mittwoch beim Trainingsstart fehlen, es schau auch nicht nach einer Einigung im Vertragspoker aus. Rapids finanzielle Lage ist angespannt, da gibt es sowohl bezüglich Gehalt als auch Vertragsdauer offenbar keine Chance auf einen Kompromiss. Wie angespannt die Finanzsituation ist, zeigt sich auch daran, dass in Frage gestellt wäre, ob Rapid die Möglichkeit, mit der zweite Mannschaft doch in der zweiten Liga statt in der Regionalliga Ost zu sielen, wahrnehmen könnte. Weil die zweite Liga kostspieliger ist. Sturm Graz kündigte schon an, mit seinen Amateuren lieber in der Regionalliga zu bleiben. Allerdings wegen deer neu eingegangenen Kooperation mit Zwietligist Kapfenberg.

Zurück zu Schwab. Der 29 jährige Jungvater will nicht mehr länger warten. Weil sich für ihn eine Möglichkeit auftat. Nämlich in Griechenland bei Vizemeister Paok Saloniki. Der lässt mit sich über einen Dreijahresvertrag reden. Paok Saloniki und Rapid haben einen gemeinsamen Eklat, der  acht Jahre her ist. Das Skandalspiel im Play-off der Qualifikation zur Europa League. Das spielte Schwab noch bei der Admira. Jetzt gehört  Paok vorerst wie Rapid zu den drei gesetzten Mannschaften im Platzierungsweg der zweiten Runde zur Qualifikation für die Champions League. Auch das kann sich noch ändern. Falls der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne noch vor der Auslosung am 10. August die Europacupsperre des türkischen Vizemeisters Trabzonspor aufhebt.

Paok Saloniki lag nach den zehn Runden im Play-off der griechischen Super League hinter Meister Olympiakos und AEK Athen eigentlich nur auf Rang drei. Aber da plötzlich die Punkte aus dem Grunddurchgang doch mitgenommen wurden, reichte es für Platz zwei. Jetzt werden Verstärkungen gesucht. Schwab soll eine sein. Paok ist sehr optimistisch, sich die Dienste des ablösefreien Schwab sichern zu können. Er würde in eine Multi-Kulti-Truppe kommen: Dem portugiesischen Trainer Abel Ferreira standen 22 Legionäre zur Verfügung. Vier aus Brasilien, je zwei aus Portugal und Nigeria, je einer aus Serbien, Spanien, Island, Surinam, Marokko, Kroatien, Schweden, der  Slowakei und Polen. Di bekanntesten sind der portugiesische Verteidiger Vieirinha (früher Wolfsburg), der schwedische Ex-Teamspieler Pontus Wernbloom (früher Spartak Moskau, Alkmaar) und der slowakische Teamstürmer Miroslav Stoch.

Ohne Schwab wird Rapid wohl auch Samstag ins einwöchige Trainingslager fahren. Da die Vereinbarung mit dem Tourismusverband in Oberösterreich ausgelaufen ist, wird es ein Heimspiel für Trainer Didi Kühbauer im Burgenland. Im Avita-Resort des Kurorts Bad Tatzmannsdorf, wo die zwei Trainingsplätze direkt vor dem Hotel liegen. Dort, wo auch Österreichs Team den ersten Teil seiner Vorbereitung auf die Europameisterschaft absolviert hätte und vermutlich auch nächstes Jahr  absolvieren wird. Aber seit  Dienstag Nachmittag hat Rapid außer Schwab noch einen Aufreger, der sowohl das Trainingslager als auch das davor eingeplante Testspiel beim ASV Draßburg in Frage stellt. Einer der Rapid-Legionäre wurde positiv auf Corona getestet. Weder er noch alle anderen Beteiligten weisen aber Symptome auf. Rapid steht sowohl mit Gesundheitsbehörden als auch mit der Bundesliga in Kontakt, testet weiter.

Foto: Wien Energie/Gepa.

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