Fußball

Keine Stehplätze, jeder zweite Sitz muss frei bleiben: Austrias Abo-Offensive

Die Austria-Fans wissen noch nicht, wer der neue Trainer sein wird, ob es in der Mannschaft zu personellen Veränderungen kommen kann und wird. Etwa, ob Manchester City nochmals bereit sein wird, den Amerikaner Erik Palmer-Brown für eine weitere Saison zu den bisherigen Konditionen nach Wien zu verleihen. Trotzdem beginnt die Austria am 17.August mit dem Verkauf von Abonnements für 2020/21, die für alle Heimspiele, auch die der Young Violets in der zweiten Liga und die der Damen-Mannschaft von Austria/U.Landhaus gelten. Zu den bisherigen Preisen. 80 Prozent der bisherigen Abonnenten forderten nicht die Kosten für die ausgefallen fünf Heimspiele im Frühjahr zurück. Die haben Vorrang. Aber wie groß wird die Nachfrage sein? Der freie Verkauf beginnt erst am 8.September, drei Tage vor der ersten Runde.

Es gibt nicht nur bei Austria, sondern bei allen Klubs noch viele Fragezeichen, was die Spieler mit Zuschauern ab September betrifft. Überall fehlt die Planungs-Sicherheit. Derzeit gilt die Zahl von 10.000 Besuchern ab 1.September, die Gesundheitsminister Rudi Anschober im Juni nannte. Aber bleibt des angesichts der steigenden Infektionszahlen dabei? Fast muss man daran zweifeln, auf neue Verordnungen und Richtlinien gefasst sein. Derzeit gilt, dass jeder zweite Platz auf der Tribüne frei bleiben muss, nur personalisierte Tickets verkauft werden dürfen, es keine Stehplätze geben darf Das gilt auch für die Osttribüne der Generali-Arena mit den Austria-Fans. Dort werden die Stühle ausgeklappt. Auch dort darf nur jeder zweite besetzt sein. Mann darf annehmen oder befürchten, dass die Hardcore-Fans wenig Verständnis dafür zeigen werden. In Deutschland gibt es heftige Proteste gegen die Pläne der Liga, bis Jahresende keine Gästefans zuzulassen, bis Ende Oktober sowohl Stehplätze als auch alkoholische Getränke in den Stadien zu verbieten.

Vor diesem Problem, sogar noch in größeren Dimensionen wird auch der Klub im Westen von Wien stehen. Auch dort läuft schon der Abo-Verkauf für die bisherigen Abonnenten, beginnt der freie bereits am 24. August. Rapid plant vorerst mit 10.000 Zuschauern, 8000 auf den normalen Plätzen, 2000 in den „Business Seats“, also im VIP-Club. Rapid hätte bereits am kommenden Samstag vor Zuschauern spielen sollen Im ersten Test beim burgenländischen Regionalligaklub ASV Draßburg in der 1224 Einwohner-Gemeinde unweit von Mattersburg.  Der plant zum grün-weißen Gastspiel 300 Zuschauer auf die Sportanlage zu lassen. Auf zugewiesene Sitzplätze. Nach dem positiven Cofona-Test eines Rapid-Spielers ist dies aber in Frage gestellt.

Anders als Austria und auch Rapid konnte Georg Zellhofer, St.Pöltens neuer Sportchef mit Rapid- und Austria-Vergangenheit, einen Neuzugang präsentieren: Es ist der 23 jährige Innenverteidiger Manuel Maranda, der 37 Bundesligaspiele bei Admira und Wacker Innsbruck absolvierte. Letzte Saison stand er beim deutschen Drittligisten Carl Zeiss Jena unter Vertrag. Eigentlich sollte Maranda letzten Sommer, schon Monate von Trainer Gerhard Struber, nach England zum Zweitligisten Barnsley übersiedeln. Der dann aber den Transfer rückgängig machte daher von Wacker Innsbruck verklagt wurde. Entscheiden ist diese Causa noch nicht, Maranda soll in St.Pölten die Lücke schließen, die der Abgang von Christoph Klarer hinterließ.

Foto: FK Austria.

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