Fußball

Rapid in Platzierungsrunde: Pilsen, Alkmaar und drei „Unbekannte“! Kein Geld für Neue

Zoran „Zoki“ Barisic scheint den Vizemeistertitel abonniert zu haben: Dreimal als Cheftrainer, jetzt beim Einstand als Sport-Geschäftsführer. Und das galt immer als Erfolg: „Es st schon etwas weiter gegangen“, bilanzierte er zufrieden nach dem 3:1 gegen den LASK.. Obwohl ihm aus finanziellen Gründen die Händen gebunden waren und immer noch sind. Daher stehen vor seinem Urlaub die Gespräche über neuen Verträge  für Kapitän Stefan Schwab sowie die Torhüter Tobias Knoflach und Paul Gartler auf seiner Agenda. Aber keine Verhandlungen über Neuverpflichtungen. Eine neue Situation könnte es nur geben, falls ein Angebot des deutschen Bundesligaufsteigers VfB Stuttgart für Torjäger Taxiarchis Fountas wirklich kommt und das so gut ist, dass Barisic nicht nein sagen kann. Zum Sportkompetenzteam von Stuttgart gehört einer, mit dem Barisic in seiner Trainerzeit eineinhalb Jahre perfekt zusammengearbeitet hatte: Ex-Sportchef Helmut Schulte.

Damit Mittwoch Abend nach einem Wolkenbruch in der zweien Hälfte (Bild oben) nicht wie ein begossener Pudel dastand, sodnern in der Nachspielzeit das 3:1 von Christoph Knasmmüller bejubelte und danach Schwab vor den Sky-Kameras von den Meiden aus seiner Sicht verständicherweise mehr Lob für den Vizemeister als zuletzt einforderte,,brauchte Rapid gegen die Linzer doch einiges Glück. Selbst die Experten in den Studios von ORF und Sky am Küniglberg und in Auhof waren über strittige Szenen völlig konträrer Meinung. Herbert Prohaska und Ex-Rapid-Tormann Helge Payer sahen vor Rapids wichtigem zweiten Tor mit der letzten Aktion vor der Pause ein Foul von Dejan Petrovic an James Holland. Daher hätte das für sie nicht zählen dürfen. Bei Sky fanden Andi Herzig und Marc Janko an dieser Szene vor dem 2:0 nichts auszusetzen. Hingegen am aberkannten Kopftor von Joao Klauss. Für beide verhinderte nur die Fehlentscheidung von Referee Walter Altmann den Linzer Ausgleich. Prohaska und Payer sahen hingegen ein klares Foul des Brasilianers an Srdjan Grahovac,. Payer bemerkte noch, Rapid sei eine wirklich gute Saison gelungen, ohne in der Meisterrunde wirklich gut gespielt zu  haben. Kann man durchaus so sehen, aber das wird Trainer Didi Kühbauer  nicht so stehen lassen. Für ihn zählt Platz zwei wie ein Meistertitel, weil Red Bull Salzburg in einer anderen Liga spielt.

Fakt bleibt, dass Rapid nach der besten Saison seit vier Jahren bis 29.Juli Urlaub hat. Alle bekommen ein Heimprogramm, weil am 15.August schon die zweite Qualifikationsrunde für die Champions League wartet. In der Rapid nicht im Champions Weg wie die Meister aus Schottland (Celtic Glasgow), Kroatien (Dinamo Zagreb) oder Serbien (Roter Stern Belgrad) zu finden sein wird  sondern  zu den sechs Mannschaften im Platzierungsweg gehört. Wie Alkmaar, der vom LASK im Sechzehntenfinale der  Europa League bezwungene holländische Vizemeister (1:1 in Alkmaar, 2:0 in Linz)  oder Viktoria Pilsen aus Tschechien. Das ruft Erinnerungen an den letzten Vizemeister-Titel des Trainers Barisic hervor. In der traf Rapid in der Gruppenhase der Europa League auf die Tschechen, gewann im Happel-Stadion 3:2, in PIlsen durch das legendäre Stolpertor von Philipp Schobesberger 2:1, war damit zum bisher einzigen Mal Gruppensieger. Alkmaar und Pilsen wären gesetzt, bei Rapid ist das noch ungeklärt. Kommt drauf an, wer in Kroatien, Griechenland und in der  Türkei Vizemeister wird. In Kroatien entscheidet sich dies zwischen Lok Zagreb, Osijek, den Ex.Klub von Matteo Barac, und Hajduk Split, in der Türkei zwischen Sivaspor und den Istanbuler Großklubs Galatasaray und Besiktas, da Trabzonspor für den Europacup gesperrt ist. In Griechenland zwischen PAOK Saloniki und AEK Athen. Auf Paok in Saloniki will in Erinnerung an das 1:2 im Skandalspiel mit schweren Ausschreitungen am 23. August 2012 keiner treffen.

Von den Verletzten sollen beim Vorbereitungsstart Thomas Murg, Barac und Mario Sonnleitner wieder fit sein. Bei Schobesberger wird es sich nicht ausgehen, weil es in der Reha nach dem Kreuzbandriss einen Rückschlag gab, Bei Tormann Richard Strebinger ist laut Barisic geplant, dass er Ende Juli wieder voll dabei ist. Von fix keine Rede. Das befeuert Zweifel an den Rückenbeschwerden, die als Grund für den Ausfall seit  3. Juni galten. Das ruft  den Kollaps, von  Strebinger letzten August beim Heimspiel gegen den LASK in Erinnerung. Danach musste er ins Spital, gab es einen kleinen Eingriff am Herz.

Foto: © FOTObyHOFER/Christian Hofer.

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