In der Bundesliga tut sich im Schatten der WM-Vorbereitung einiges. Beim enttrohnten Meister Sturm Graz gab es den überfälligen erste Transfer für die Offensive: Der jüngere Bruder von Rapids Kapitän Matthias Seidl, der 23 jährige Simon (Bild), unterschrieb einen langfristien Vertrag. Beide Seidls in grün-weiß, wären sicher eine Bereichrung für Rapid gewesen. Doch in Hütteldorf hate Sportvorstand Markus Katzer andere Pläne. Simon Seidl gelangen letzte Saison beim Absteiger Blau Weiß Linz acht Tore und fünf Assists. Acht Treffer erzielte in der letzten Saison kein Rapid-Spieler. Sturms Sportchef Michael Parensen gab sich überzeugt, mit Simon Seidl, der ablösefrei zu haben war, mehr offensive Flexibilität gesichert zu haben: „Er hat Torgefahr bewiesen und kann auch für kreative Momente sorgen!“
In Hütteldorf ist es inzwischen offiziell, dass Mittelfeldspieler Lukas Grgic keinen neuen Vertrag erhält und auch der von Trainer Hoff Thorup geschätzte Andreas Weimann nicht bleiben darf. Da setzt man die Hoffnungen auf zwei,die zuletzt verletzt waren (Claude Mbuyi, Talent Daniel Nunoo) und den neu verpflichteten 31 jährigen Dänen Tommi Adamsen. Um den Grgic-Platz im Kader werden sich Nikolas Bajlitz und Moritz Oswald, die an Ried und Altach verliehen waren, „duellieren“. Linksverteidiger Bernhard Böckle erhölt nach einer passablen Saison bei WSG Tirol eine neue Chance, die er nützen könnte, da der deutsche Konkurrent Jannes Horn doch verletzungsanfällig ist. Schwer wird es, für den Montengro-Stürmer Andrija Radulovic, der in Israel bei Hapoel Haifa nur vier Spiele bestritt, einen neuen Abnehmer zu finden.
Rapid hatte vergangenen Saison wieder die höchsten Besucherzahlen: 324.252 Zuschauer in 17 Heimspielen bedeuten einen Schnitt von 19 074, einen Rückschritt von 3,99 Prozent. Die größten Gewinner waren Hartberg (Schnitt 3327/+ 13,09 Prozent) und Doublesieger LASK (Schnitt 13.401/+ 12,11 %), die Wiener Austria erreichte mit einem Schnitt von 13.664 eine Steigerung von 3,98 Prozent. Der größte Verli erer war Red Bull Salzburg. Der Schnitt von nur noch 11.087 ist ein Minus von 8,30 Prozent. Die gesamte Liga hat gegenüber 2024/25 eine leichte Steigerung von 0,44 %: Das bedeuten der Zuschauerschnitt von 8.831, insgesamt 1.722 662 Fans bei 195 Spielen.
Geld gibt es für die Wiener Austria durch den Wechsel des 18 jährigen schnellen Stürmers Konstantin Aleksa zu Hoffenheim.Vorerst in die zweite Mannschaft, die in der dritten Liga spielt. Aleksa hatte 13 Einsätze in der Bundesliga. Die kolportierte Millionenablöse gibt es erst, wenn Bonizahlungen fällit werden. Etwa bei einer gewissen Anzahl von Einsätzen in der Bundesliga. Austrais Sportvorstand Tomas Zorn wertete den Wechsel als Bestätigung, dass die violette Nachwuchsarbeit international große Beachtung findet. Allerdings wird Aleksa nicht der letzte junge Österreicher sein, den Hoffenheims steirische Sportvorstand Andreas Schicker in der dritten Liga vorspielen lässt.Mehr Geld als für Alksa wird Austria für den 25 jährigen Mitttelfeldspieler Abubakr Barrry bekommen. Die Option auf den Afrikaner wurde vor allem gezogen, um Millionen zu kassieren. Ein Angebotausd er zweiten englischen Liga (Stoek) wird nicht der große Wurf sein, angeblich soll jetzt Salzburg interessiert sein. Wenn ein Mann von Barrys Qualitäten nicht fünf Millionen bringt, dann wurde nicht gut verhandelt.
Ried bestätigte den Wechsel seines japanischen Abwehrriesen NikiHavenaar zum belgischen Vizemeister Union St. Gilloise. Der 31 jährige spielte drei Saisonen im Innviertel. Wolfsberg verlängerte die Verträge mit den Routiniers Simon Piesinger und Markus Pink. Zusammen ist das Duo 69 Jahre alt.