Fußball

Riesenaufregung nach Traumtor von Vini jr. zu Reals Sieg

Real Madrid machte es in den Play-offs für das Achtelfinale der Champions League besser als im Jänner in der letzten Runde der Ligaphase im Estadio da Luz gegen Benfica Lissabon beim 2:4. Ohne Österreichs Teamkapitän David Alaba gelang ein 1:0 (0:0), damit liegen für das Rückspiel alle Trümpfe beim spanischen Tabellenführer. Für Riesenaufregung sorgte das Traumtor von Vini jr. zum Sieg nach 50 Minuten. Bis dahin kontrollierte ihn der Ex-Salzburger Amar Dedic gut. Als der Bosnier Vini jr. einmal nicht am Schuss hindern konnte, traf Vini jr. von der Strafraumgrenze  genau ins lange Kreuzeck (Bild). Danach jubelte er aufreizend an der Eckfahne, bekam vom französischen Referee Francoise Letexier die gelbe Karte.

Aber danach ging die Aufregung erst so richtig los. Plötzlich zeigte Vini jr. auf den 20 jährigen Argentinier im Benfic-Dress, Gianluca Prestianni, lief aufgeregt zum Schiedsrichter, behauptete rassistisch beleidigt worden zu sein. Das Wort „Affe“ soll gefallen sein, Vini jr. schien sich zu weigern, weiterzuspielen. Wilde Diskussionen, Rudelbildung, das Match war sieben Minuten unterbrochen, ehe es mit dem Torschützen weiterging.  Nach 85 Minuten war das Match für Benficas Startrainer Jose Mourinho beendet. Er sah zweimal hintereinander gelb, als er vehement die rote Karte für Vini jr. forderte. Damit muss er beim Rückspiel gegen seinen Ex-Klub im Bernabeu-Stadion auf die Tribüne. Am Ende gab es zwölf Minuten Nachspielzeit, Real Madrid kam nicht mehr in Gefahr.

Gut sieht es auch für Borussia Dortmund nach dem 2:0 (2:0)-Heimsieg gegen Borussia Dortmund gegen Atalanta Bergamo aus. Bereit nach drei Minuten fiel das Führungstor durch einen Kopfball von Serhou Guirassy, drei Minuten vor der Pause traf Maximilian Beier. Nach der Pause ging Dortmund beim Debüt des 18 jährigen Innenverteidiger Luca Reggiani kein Risiko mehr ein, Atalanta blieb harmlos, kam zu keiner klaren Torchance. Marcel Sabitzer wurde nach 82 Minuten eingewechselt, zwölf Minuten nach Carney Chukwuemeka, der möglicherweise künftig für Österreich spielen wird.

Den höchsten Sieg feierte etwas unerwartet der türkische Meister Galatasaray in Istanbul mit 5:2 (1:2) gegen Juventus Turin. Begünstigt durch die gelb-rote Karte gegen Juan Cabal, Juventus-Legionär aus Kolumbien, nach 67 Minuten beim Stand von 3:2. Danach fielen noch zwei Treffer. Unglaublich, wie viel Qualität bei Galatasaray von der Bank kam. Unter anderem Ex-Bayern-Star Leroy Sane. Der ehemalige deutsche Teamkapitän Ilkay Gündogan blieb überhaupt im Talon. Sascha Boey, bis Anfang Februar Reservist bei Bayern, erzielte als Joker den fünften Treffer. Viele Tore gab es auch beim französischen Duell:  AS Monaco, in der Ligue 1 als Achter 20 Punkte hinter dem Zweiten Paris St. Germain, führte vor nur 11.000 Zuschauern im Stade Luis II nach 18 Minuten 2:0. Danach wehrte Ex-Salzburg-Tormann Philipp Köhn einen Elfmeter von Vitinha ab. Dennoch schaffte Titelverteidiger Paris bis zur Pause den Ausgleich, nach der roten Karte, die Monacos russischen Mittelfeldspieler Alexander Golovin nach 48 Minuten für ein Foul an Vitinha bekam, den Siegestreffer durch den zweiten Treffer von Jungstar Desiree Doue. Der ersetzte nach 27 Minuten für den verletzten Ousmane Dembele, erzielte zwei Minuten später das Anschlusstor

Foto: UEFA.

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