Private und sportliche Schlagzeilen um Konrad Laimer in deutschen Medien: Die privaten sind erfreulich. Seine Frau Ines Sarah und er, seit zwei Jahren Eltern einer Tochter, erwarten ihr zweites Kind. Die anderen sind entbehrlich. Um Spekulationen, dass der deutsche Meister am 28 jährigen Salzburger ein Exempel statuieren will, die finanziellen Vorstellungen seiner Berater und von ihm unter keinen Umständen erfüllen wird, Die Rede ist von zwölf bis 15 Millionen Jahresverdienst, die Laimer angeblich fordern soll. Demgegenüber steht Laimers Behauptung: „Es geht um Wertschätzung, nicht um Geld!“ Lamer ist dafür bekannt, ehrlich zu sein.
Fakt ist, dass Sportvorstand Max Eberl Joshua Kimmich, Dayot Upamecano und auch Linksverteidiger Alphonso Davies bei den Vertragsverlängerungen viel zugestanden hat. Das spricht sich in der Kabine herum. Wie wichtig Laimer für Bayern ist, steht außer Diskussion. Das zeigte sich auch letzten Dienstag beim 4:5 im „Jahrhundertspiel“ bei Paris St. Germain. Ohne Laimer stand es zur Pause, die zweite Hälfte mit ihm als linken Verteiiger endete 2:2. Als Paris-Verteidiger Achraf Hakimi im Finish versuchte, gegen Laimer den Ball zu erobern, zog er sich eine Oberschenkelverletzung zu, fehlt daher Mittwoch im Retourspiel. Bei Laimer will Bayern angeblich plötzlich nicht mehr großzügig sein. Nachvollziehbar, dass sich Laimer dann nicht mehr korrekt behandelt fühlt. Sein Vertrag läuft bis 2027, also gibt es keinen Stress. Bayern-Insider behaupten sogar, dass die Chefetage ihn lieber im Sommer verkaufen wird, als ihm finanzielle Zugeständnisse zu machen. Denn Laimer bringt sicher Millionen. Anderseits könnte er den Vertrag erfüllen und 2027 ablösefrei wechseln.
Samstag empfängt Bayern in der Bundesiga den Letzten Heidenheim. Trainer Vincent Kompany wird sicher rotieren, Stammspieler für die Champions League schonen. Für Christian Ilzer und Alexander Prass gibt es mit Hoffenheim ein „Finalspiel“ um den Champions League-Platz: Ein Sieg im ausverkauften Derby gegen VfB Stuttgart wäre Hoffenheim vor dem Pokalfinalisten Vierter. Allerdings gewann Hoffenheim keines der letzten vier Duelle gegen den Poalfinalisten. Christoph Baumgartner, Xaver Schkager und Nicolas Seiwald bleiben mit RB Leipzig auf Platz drei, egal wie das Spiel in Leverkusen endet. Im Kampf um den Klassenerhalt muss Patrick Wimmer mit Wolfsburg in Freiburg punkten. Auch bei Romano Schmid, Max Wöber, Marco Friedl und Marco Grüll besteht mit Werder Bremen (daheim gegen Augsburg) Handlungsbedarf, ebenso bei Christoph Trimmel und Leopold Qurfeld mit Union Berlin (daheim gegen den 1. FC Köln).
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