Fußball

Schock für Ronaldo: Im März ein Gegner für Österreich?

Nach dem Abschlusstraining im Klagenfurter Wörthersee-Stadion erfuhren Teamchef Franco Foda und seine Spieler einiges über mögliche Gegner in den Play offs um das WM-Ticket im März. Am Abend stand Russland fest, um 22.51 Uhr kam der Hammer: Es könnte auch der große Cristiano Ronaldo mit Portugal sein. Denn für den gab es im Estadio da Luz von Lissabon einen Riesenschock: Durch ein Last Minute-Tor von Aleksandr Mitrovic per Kopf gegen Serbien 1:2 (1:1) verloren, damit das WM-Ticket vorerst verpasst. Mitrovic, Mittelstürmer von Englands Zweiligist Fulham, wurde zur zweiten Hälfte eingewechselt. Ist nach seinem Tor sicher ein neuer serbischer Held.

Dabei begann es für Portugal nach Wunsch. Renato Sanches von Salzburgs Champions League-Gegner Lille sorgte nach zwei Minuten für die schnelle Führung. Dusan Tadic, der Kapitän von Ajax Amsterdam, glich nach einer halben Stunde aus. Das 1:1 hätte Portugal gereicht, bis es zum Last Minute-Schock kam. Portugal kann aber nur dann Österreich-Gegner werden, wenn es zu den  sechs besten unter den zehn Gruppenzweiten, die Heimvorteil im Semifinale der Play offs haben, zählt. Das wird man erst Dienstagabend wissen. Derzeit ist Portugal mit 17 Punkten noch die Nummer sechs. Hinter Russland (22 Punkte), Österreichs Gruppengegner Schottland (20) und  Österreichs EM-Gegner Nordmazedonien (18), der durch das 3:1 gegen Island Platz zwei in der Gruppe von Deutschland (das 4:1 in Armenien war der siebente Sieg im siebenten Spiel unter Hansi Flick) fixierte. Polen (20), die Türkei und Norwegen (je 18) haben bereits vor ihren letzten Spielen  mehr Punkte als Portugal.

Russland muss nach dem 0:1 (0:0) in der Regenschlacht von Split gegen Kroatien in die Play-offs. Durch ein Eigentor des 24 jährigen Innenverteidigers Fedor Kudryshov, der in der Türkei bei Antalyaspor unter Vertrag steht, nach 82 Minuten eine Flanke des VfB Stuttgart-Verteidigers Borna Sosa mit dem Knie ins eigene Tor ablenkte. Für die Russen irgendwie ein Deja-Vu: Denn  bei der Heim-WM vor drei Jahren scheiterten sie im Viertelfinale an Kroatien im Elfmeterschießen. Spanien gewann das „Endspiel“ von Sevilla durch ein spätes Tor von Alvaro Morata gegen Schweden 1:0 (0:0). Der Juventus-Stürmer kam erst nach einer Stunde auf den Rasen, Zlatan Irahimovic bei Schweden nach 73 Minuten.  Morata war der bessere Joker. Schweden kommt mit nur 15 Punkten nicht unter die besten sechs Zweiten, wird daher kein Gegner für Österreich.

Fix bei der Wüsten-WM in Katar sind derzeit außer dem Veranstalter aus Europa Titelverteidiger Frankreich, Belgien, Dänemark, Deutschland, Vizeweltmeister Kroatien, Spanien und Serbien sowie aus Südamerika Brasilien. Riesenaufregung gibt´s in Holland vor dem Entscheidungsspiel gegen Norwegen am Dienstag, das wegen des verhängten Lockdowns ohne Zuschauer ausgetragen werden muss. Alle 44.000 Karten für das Match im de Kuip in Rotterdam waren bereits verkauft. Teamchef Louis van Gaal kritisierte öffentlich Ministerpräsident Mark Rutten, der Verband warf der Regierung politische Armut vor.

Foto: UEFA.

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