Fußball

Siegestor mit erstem Angriff: Das dritte 1:0 in vier Spielen für Hasenhüttl

Der Start in die Premier League war Ralph Hasenhüttl und den FC Southampton  Sechs Runden ohne Sieg, aber jetzt beginnen die „Saints“ zu marschieren. Getreu ihrem Motto „we march on“. Von zwölf möglichen Punkten in den letzten vier Partien holte Southampton zehn. Mit drei 1:0-Siegen, auf die Österreichs einziger Trainerlegionär auf der Insel offenbar spezialisiert ist. Das 1:0 gegen Leeds war der erste Sieg, letzte Runde 1:0 in London bei Watford, Freitag im St. Mary´s vor 30.178 Zuschauern 1:0 (1:0) gegen Aston Villa. Insgesamt gab es schon fünfmal ein „cleen sheat“. Denn Tormann Alex McCarthy kassierte auch in den Sielen gegen Rapids Europa League-Gegner West Ham und Meister Manchester City kein Tor. Gegen die Startruppe von Pep Guardiola sogar auswärts im Ettihad-Stadium.

Es beginnt so zu laufen, wie es sich Hasenhüttl und sein Assistent Richard Kitzbichler vorstellen. Bereits nach drei Minuten wurde gejubelt (Bild oben). Das Siegestor fiel schon mit dem ersten Angriff durch Mittelstürmer Adam Armstrong. Der wurde im Sommer als Nachfolger  für Torjäger Danny Ings aus der zweiten Liga von Blackburn geholt. Ings wurde von Aston Villa um 29,4 Millionen aus dem Vertrag in Southampton herausgekauft. Kein Problem für den Traditionsklub, der ja für den Wechsel von Jack Grealish zu Manchester City 118 Millionen kassiert hatte. Freitag fehlte der  verletzte Ings, sein Nachfolger erzielte mit links sein erstes Tor im St.Mary´s. Die Southampton-Abwehr um den polnischen Teamspieler Jan Bednarek ließ nur wenig zu, mit Nathan Redmond fehlte eine Stütze nach einem positiven Covid-Test. Southampton hatte56 Prozent Ballbesitz, aber mit neun Torschüssen fünf weniger als die Verlierer, spielte mit 349 Passes um 116 mehr als Aston Villa.

„Wir verbesser uns, haben aber noch Luft nach oben“, behauptete Hasenhüttl. Wenn es so weiter geht, wird Southampton diese Saison mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. Auf den drei Abstiegsplätzen liegen derzeit Burnley, Newcastle und Aufsteiger Norwich. Newcastle muss wieder auf Trainersuche gehen, Wunschkandidat Unai Emery sagte ab, blieb in Spanien bei Villarreal. Der Samstag-Hit in der Premier League steigt zu Mittag in Old Trafford mit dem Manchester Derby. Zu sehen live in Sky.

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