Fußball

Stuttgart lässt Admira wegen Kalajdzic noch zappeln!

Wenn sich ein Vereinsmanager bei Journalisten meldet, sie bittet oder auffordert, etwas zu dementieren, was sie gar nicht geschrieben haben, dann gehört das nicht zu den alltäglichen Dingen im Mediengeschäft. Das geschah Mittwoch Abend, als Admiras Manager Amir Shapourzadeh nur deponieren wollte, dass es zur Einigung mit dem VfB Stuttgart wegen des Wechsels von Stürmerhoffnung Sasa Kalajdzic gekommen war. Und hoffte, diese Meldung auch in den Donnerstag-Blättern zu lesen. Vermeldet hatte dies allerdings keine österreichisch Zeitung, sondern die Stuttgarter Nachrichten. Und das rief Shapourzadeh auf den Plan. Die Admira hat die Kalajdzic-Millionen schon engeplant. Lassen die Schwaben die Südstädter aber jetzt zappeln?

Eigentlich sollte der Wechsel schon letzte Woche perfekt werden, währen Kalajdzic mit Österreichs U21 in Italien war (Bild oben). Stuttgart kaufte auch einen Stürmer, aber nicht Kalajdzic. Sondern den 28jährigen Deutsch-Marokkaner Hamadi Al Ghaddioni von Zweitligist Jahn Regensburg. Als Schnäppchen um 300.000 Euro. Also gleich 2,2 Millionen billiger als Kalajdzic. Der um sieben Jahre jüngere und zehn Zentimeter größer als Stuttgarts neuer Stürmer ist. Ob der von Holstein-Kiel gekommene neue Stuttgart-Trainer Tim Walter und der neue Kaderplaner Sven Mislintat, der zuvor bei Arsenal und Borussia Dortmund arbeitete, damit ihre Stürmeraktivitäten eingestellt haben? Für die Schwaben zählt nur der sofortige Wiederaufstieg.

Anderseits braucht Admira die Kalajdzic-Millionen, um selbst am Transfermarkt aktiver als bisher werden zu können. Läßt Stuttgart Shapourzadeh zappeln oder pokert der, weil er der Meinung ist, Kalajdzic habe mit seiner Leistung beim 1:1 gegen Deutschland auch ohne Tor seinen Marktwert erhöht hat? Allen Scouts wird auch aufgefallen sein, dass Kalajdzic in Sachen Fitness noch einiges aufzuholen hat, um international konkurrenzfähig zu sein. Es könnte sich alles zu einer „Hängepartie“ entwickeln.

 

Foto: © ÖFB Media.

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