Fußball

Tiefschlag für Blau Weiß Linz: Die Nummer eins im Tor verloren

Schlechte Nachrichten für Schlusslicht Blau Weiß Linz vor dem Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga: Im zweiten Testspiel unter dem neuen deutschen Trainer Michael Köllner, dem ersten im türkischen Trainingslager Belek, verlor Blau Weiß seine Nummer eins im Tor. Beim 0:0 gegen den tschechischen Erstligisten Zlin musste Viktor Baier, die Leihgabe vom tschechischen Spitzenklub Viktoria Pilsen, bereits nach 26 Minuten mit der Bahre vom Platz getragen werden. Er erlitt einen Tag nach seinem 21. Geburtstag einen Achillessehnenriss, womit die Saison für ihn nach 20 Spielen beendet ist. Baier, mit 2,01 Meter der größte Tormann der Bundesliga, wird nächste Woche in Tschechien operiert. Gegen Zlin ersetzte ihn der 20 jährige Valentin Oelz, der bisher kein Spiel in der Bundesliga bestritt, nur drei in der zweiten Liga für die Salzburg-Filiale Liefering. Von dort kam er im vergangenen Juli zu Blau Weiß, wurde vorerst in die Regionalliga zu Dietach verliehen, zur Vorbereitung zurückgeholt. Auch die mögliche Alternative zum Youngster Oelz hat keine Bundesligaerfahrung: Der 27 jährige Thomas Turner bestritt vor seiner Zeit bei Blau Weiß 52 Zweitligaspiele für Vorwärts Steyr und St. Pölten. Ob Sportchef Christoph Schösswendtner es dabei belässt oder sich noch um einen anderen Tormann umschauen wird? Egal, wie die Entscheidung ausfällt, die erste große Bewährungsprobe für die neue Nummer eins wird das Derby im Viertelfinale des Uniqa-Cups gegen den LASK am 30. Jänner sein.

Ried, der Cupgegner von Rapid, verlor im Trainingslager Antalya gegen Gornik Zabrze, den Zweiten der polnischen Ekstraklasa, nach 2 x 60 Minuten 1:2 (1:1). Dort ging es ohne schwere Verletzung ab. Rapid trifft heute nach der Rückkehr aus dem Trainingscamp im spanischen Benidorm im Wiener Trainingszentrum auf Ungarns Tabellenführer Raba Eto Györ. Gegen den Rapid zuletzt im August in den Play-offs der Qualifikation für die Conference League gespielt hatte. Auswärts gab es ein 1:2, in Hütteldorf ein 2:0 durch zwei Tore von Claude Mbuyi. Damals schien die grün-weiße Welt sportlich noch in Ordnung zu sein

Foto: CTK/Scharinger.

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