Fußball

Triumph im Glaspalast machte auch Steffen Hofmann stolz! Duell gegen Hamburger SV um Schaub

Er zeigte Emotionen auf der Betreuerbank im Glaspalast von Sindelfingen Emotionen wie in seinen Glanzzeiten als grün-weißer Fußballgott im Rapid-Dress mit der Nummer elf. Da ging Talentemanager Steffen Hofmann neben Trainer Patrick Jovanovic eineinhalb Jahre nach dem Ende seiner aktiven Karriere voll aus sich heraus (Bild oben). Und versicherte nach dem zweitem Turniersieg von Rapids U 19 im Mercedes Benz-Cup: „Ich bin stolz auf jeden Spieler.“ Und das  heißt etwas. Jovanovic meinte,  Rapid habe gezeigt, sich punkto Nachwuchsarbeit  im Vergleich zu absoluten Top-Klubs nicht verstecken zu müssen: „Da ist eine unglaubliche Qualität vorhanden!“ Die sah auch Hofmann: „Wir stellten die beste Mannschaft mit den besten Individualisten, die auch viel Moral bewiesen. Sie haben alles gezeigt, was Rapid auszeichnet.“ Die Nachwuchsarbeit, im November ein großes Thema im Präsidentenwahlkampf, kann also nicht so schlecht sein. Jetzt kommt es darauf an, wie es mit dieser Erfolgsbesetzung weiter geht. Nicht auf Kunstrasen in der Halle, sondern am Feld auf Naturrasen.

Talentemanager Steffen Hofmann hat seit Mai  ja einen einflussreichen „Komplizen“ beim Plan, Rapid zum kostengünstigen Selbstversorger zu machen. Nämlich Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic. Im Herbst kamen in Pflichtspielen immerhin acht Youngsters zum Einsatz, mit dem 16 jährigen Yusuf Demir beim 3:0 gegen Admira, dem letzten Spiel vor der Winterpause, auch ein Sieger von Sindelfingen. Von den acht schaffte es Kelvin Arase, mit 20 der älteste, nach der Rückbeorderung aus Ried zu regelmäßigen Einsätzen, Dalibor Velimirovic, 18, schien am besten Weg dazu, ehe ihn ein in Österreich U 19 erlittener Seitenbandriss im Knie stoppte. Zum Zug kamen auch Innenverteidiger Leo Greiml, 18,  Nicholas Wunsch,19, Melih Ibrahimoglu, 19, Lion Schuster,19 und als letzter Rechtsverteidiger Adrian Hajdari, der mit 19 im Derby gegen Austria sein starkes Debüt in der Bundesliga als Rechtsverteidiger feierte. Die Verträge von Arase, Hajdari und Schuster laufen im Sommer aus, da wartet auf Barisic einige Arbeit. Die anderen fünf stehen bis 2021 und 2022 unter Vertrag, bei Wunsch verhinderte ebenfalls eine Verletzung mehr als nur einen Einsatz.

Einige Sindelfingen-Sieger könnten demnächst in Absprache zwischen Barisic, Hofmann, Trainer Didi Kühbauer und Akademieleiter Willi Schuldes Profiverträge bekommen. Die Kandidaten sind die Torhüter Niklas Hedl und Nikolas Polster sowie Kapitän Martin Moormann. Aber vorerst kämpft Barisic noch um seinen Lieblingsplan, nämlich Louis Schaub „am liebsten mit der Scheibtruhe“ zurück nach Hütteldorf zu bringen. Aber da ist der Hamburger SV nach Informationen aus dem Norden Deutschlands voll auf den Plan getreten. In Person von Sportchef Jonas Boldt und Trainer Dieter Hecking. Schaub soll die Hanseaten, im Moment mit drei Punkten Rückstand auf Arminia Beilefeld Zweiter der zweiten Liga, so wie letzte Saison den 1.FC Köln zum Aufstieg führen. Er wäre der dritte Österreicher in Hamburg zu Martin Harnik und Lukas Hinterseer. Die Hamburger wollen Schaub bis Sommer ausleihen, dazu eine Kaufoption bekommen. Da wird sich Rapid trotz des großen grün-weißen Herzens von Schaub für seinen Ex.Klub und Barisic sehr strecken müssen, um mithalten zu können.

Foto: SK Rapid.

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