Fußball

Trotz 2:1 mehrere Haare in der U 21-Suppe: „Wir müssen am Boden bleiben!“

Österreichs U 21 schaffte das, was dem Nationalteam Sonntag erst gelingen muss: Ein Sieg gegen die Slowakei! Mit dem 2:1 (1:0) in Ritzing gelang der dritte volle Erfolg im dritten Spiel dieses Jahres, in dem vier Tage vor dem Start in die EM-Qualifikation gegen Estland in Ried  das Team von Werner Gregoritsch klar dominierte, höher gewinnen hätte müssen. Doch es schien dem Teamchef gar nicht unrecht zu sein, dass dies nicht passierte: „Wir müssen am Boden bleiben“, meinte er, „daher ist es gut, dass wir nicht 4:0 oder 5:0 gewannen, was möglich gewesen wäre. Sonst beginnen einige zu glauben, dass wir in der Qualifikation durchmarschieren. Das wäre schlecht und gefährlich“ So blieb es bei den Toren durch einen sehenswerten Volley von Linksfuß Jonas Auer, Legionär in Tschechien bei Viktoria Zizkov, ins lange Eck nach präziser Flanke von Bremen-Absteiger Romano Schmid sowie durch Junior Adamu, der zum vierten Mal im U 21-Team traf, wieder seinen Torinstinkt bewies. Auer steht am Radar von Rapid, falls Max Ullmann einen Auslandstransfer schafft.  Darüber wolle Auer aber nachher nicht reden.

Gregoritsch (Bild oben) überraschte mit seiner Aufstellung im 3-4-2-1. Drei Innenverteidiger, Leo Greiml von Rapid, Kapitän Flavius Daniliuc von Nizza und David Nemeth, designierter Mainz-Legionär. Davor einen Viererkette mit Lukas Sulzbacher, Kapitän von Rapid II und Auer an den Außenbahnen, mit Matthäus Taferner von Wolfsberg und dem auffälligen, starken Nicolas Seiwald von Red Bull Salzburg im Zentrum. Vor ihnen agierten zwei  „Freigeister“, Yusuf Demir von Rapid und Schmid, ganz vorne Junior Adamu. In der zweiten Hälfte stellte Gregoritsch auf Vierabwehr und 4-2-3-1 um. Die Variante vor der Pause gefiel ihm besser. Aber es war nicht das einzige Haar, das der Teamchef in der Suppe fand: „Wir haben zügig kombiniert, schufen einige Möglichkeiten, suchten aber zu wenig konsequent den Abschluss. Spielten mitunter fast so wie in der Halle.“ Das erste Gegentor in diesem Jahr in der Nachspielzeit nahm er zum Teil auf seine Kappe. Weil er alle Innenverteidiger austauschte: „Da macht man normal nicht. Daher fehlte die Abstimmung.“ 19 Mann kamen zum Einsatz, nur Sulzbacher, Seiwald und Auer spielten durch, Aber zum verdienten Sieg reichte es trotzdem.

Foto: ÖFB.

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