Eishockey

Vanek sorgt wieder für Glücksgefühle

Bei Thomas Vaneks zwei Saisonen in Minnesota sagten die Coaches Mike Yeo und John Torchetti selten, dass sie glücklich sind, Vanek in ihrer Mannschaft zu haben. Bei den Detroit Red Wings hörte man dies von Trainer Jeff Blashill in den ersten drei Partien zweimal: Bei der Startniederlage in Tampa Bay und Montag nach dem 5:1 gegen die Ottawa Senators zur Heimpremiere vor 20.000 Fans in der Joe Luis Arena. Vanek lieferte eine Assistgala. Zum 1:0, 3:0 und 5:1, die letzten zwei im Powerplay. Und so liegt er mit 32 Jahren in der Scorerwertung wie in seinen Glanzzeiten in den oberen Regionen, nämlich unter den Top 20. Mit fünf Punkten (zwei Toren und drei Assists) scheint er auf Rang elf auf. Erster ist Boston-Star Brad Marchand mit sieben Punkten (zwei Tore,fünf Assists). Auf fünf wie Vanek  kam bisher kein anderer Stürmer der Red Wings, sondern nur  Verteidiger Mike Green. Der erzielte gegen Ottawa mit 31 erstmals in seiner Karriere drei Tore, gewann auch die Wahl zum Spieler des Abends. Vor Vanek, von dem zwei Assists für Green kamen. Der zum zweiten Mal in drei Partien unter den besten drei aufschien, als es um den „man of the match“ ging.  Mit verlorenen Kilos im Sommer gewann Vanek offenar wieder an Stärke.

Der kanadisch, schwedisch, österreichische Sturm mit Darren Hem, Gustav Nyquist und ihm funktioniert. Ist das nicht nur ein Strohfeuer zu Saisonbeginn, wird er wohl auch in der kommenden Saison in der neuen, utramodernen Lillte Caesars Arena dabei sein. Vorerst gilt der Vertrag in Detroit nur für eine Saison. Der Däne Frans Nielsen und Vanek waren die einzigen zwei Neuen, die Blashill beim ersten Saisonsieg einsetzte. Schon zweimal gewann   Michael Grabner  mit den New York Rangers. Beim 7:4 gegen San Jose im Madison Square Garden gelang ihm sieben Sekunden  vor der Schlusssirene sein zweiter Treffer als einer von sechs Neuen im dunkelblauen Rangers-Trikot in Manhattan. Da  spielte San Jose  ohne Goalie Jones,  mit sechs Feldspielern. Grabner fing einen Querpass des 37jährigen Oldies Joe Thornton an der blauen Linie ab. Ein Antritt und ein Schuss zum umjubelten Schlusspunkt. Bei Coach Alain Vigneault fühlt sich der Kärntner merkbar wohl.

Grabner liegt mit zwei Punkten in der Scorerliste auf Rang 64. Hat vor dem ersten Österreicher-Duell der 100. NHL-Saison in der Nacht auf Donnerstag im Madison Square Garden  mit 60 Shifts zwar sieben mehr als Vanek in drei Partien, aber  fast fünf Minuten weniger Eiszeit.  Grabner spielte bisher 34:31 Minuten (am längsten gegen San Jose mit 13:31), Vanek 40:27 Minuten (am längsten 15:40 in Tampa). Er gehört ja als Powerplay-Spezialist zur ersten Garnitur Detroits im Überzahlspiel, Grabner kommt wegen seiner Schnelligkeit immer im Penaltykilling der Rangers verstärkt zum Einsatz. Also könnte es da einig direkte Duelle der ehemaligen Spieler der New York Islanders geben.  Ihre Freundschaft hat durch die Trennung übrigens nicht gelitten. Sie stehen als bekennende Skyper in regelmäßigem Kontakt.

 

 

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