Fußball

Von Dänemark bis Nordmazedonien: 19 Gegner sollen Österreich erspart bleiben

Sonntag ab 12 Uhr erfährt Österreich, welche Gegner zwischen März und November 2023 in der  Qualifikation für die Europameisterschaft warten werden. Sportchef Peter Schöttel und Teamchef Ralf Rangnick werden bei der Auslosung in der Frankfurter Messehalle vor Ort sein, Servus TV überträgt direkt. Seit 24 und nicht mehr 16 Nationen an der Endrunde teilnehmen, schaffte Österreich zweimal die Qualifikation. Für Frankreich 2016 unter Marcel Koller gegen Russland, Schweden, Montenegro, Lettland und Liechtenstein ohne Niederlage mit neun Siegen und einem Unentschieden als Gruppensieger, für 2021 unter Franco Foda gegen Polen, Israel, Nordmazedonien, Slowenien und Lettland als Gruppenzweiter mit sechs Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen. Wobei bei der dritten gegen Lettland das EM-Ticket bereits geschafft war. Daher müssten unter Rangnick eigentlich aller guten Dinge drei sein, da erneut Platz zwei in der Gruppe reicht, um in die Endrunde aufzusteigen. Bei der Rangnick in seiner Heimat mit Österreich für Furore sorgen will, wie er bei seiner Präsentation ankündigte.

Daher gibt´s keine besonderen österreichischen Wünsche für die Auslosung. „Nicht immer gegen die gleichen Gegner“, heißt die Vorstellung von Schöttel. Wenn man die Europameisterschaften 2016 und 2021, die drei Nations League-Bewerbe, die letzten vier Qualifikationen für Welt- und Europameisterschaften als Maßstab nimmt, dann faällt fast ein Drittel der insgesamt 53 Nationen weg. Aus dem Topf der Nations League-Finalrunde Kroatien und Italien, aus Topf eins Dänemark Ungarn und Polen, aus dem dann Portugal, Belgien und die Schweiz sozusagen zur Wahl stehen. Auf Frankreich, Tschechien, England, Wales, Israel, Bosnien, Serbien, Schottland und Finnland kann Österreich nicht treffen. Weil diese Teams so wie Österreich aus dem zweiten Topf gelost werden. Aus dem dritten Topf müssten Österreich die Ukraine, Slowenien, Montenegro, Irland und Schweden erspart bleiben, wenn Schöttels Wünsche in Erfüllung gehen, aus dem vierten Georgien, Nordmazedonien und die Färöer, aus dem fünften Lettland, Nordirland und Moldawien, aus dem sechsten und letzten Liechtenstein.

Macht insgesamt 19 Nationen, die Österreich erspart bleiben sollen. Aber eine Auslosung ist kein Wunschkonzert. Vier Grössen vergangener Jahre, alle EM-Finalisten, werden auf der Bühne die „Glücksbringer“ sein: Aus Deutschland Jürgen Klinsmann und Karl Heinz Riedle, aus Italien Gianluca Zambrotta und Demetrio Albertini.

Foto: UEFA.

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