Fußball

Wer kann im Krisengipfel zwischen LASK und Austria zulegen? „Rätsel“ um Palmer Brown

Der Achte empfängt den Letzten. Beide zusammen haben in den ersten sechs Runden  nur ein Spiel gewonnen. Der Achte LASK zum Start am 24. Juli in Altach. In den drei Heimspielen gab es zwei 1:1 (gegen Rapid und Hartberg) sowie ein 1:3 gegen Sturm Graz. Das liegt sicher unter den Ansprüchen der LASK-Chefetage um Präsident Siegmund Gruber. Der Letzte Austria schaffte in den letzten zwei Spielen gegen Sturm und Rapid zwei Unentschieden, schöpfte daraus Hoffnung. Man kann also von einem Krisenduell reden, das Sonntagnachmittag in Pasching über die Bühne gehen wird. Bei dem die Devise von LASK-Trainer Dominik Thalhammer, die Schlagzahl zu erhöhen, wohl auch für die Austria gilt. Auf Dauer werden Thalhammers Behauptungen, man habe gute Leistungen nicht in die entsprechenden Ergebnisse umsetzen können, nicht sehr glaubwürdig klingen. Auch wenn Mittelfeldspieler Lukas Grgic, ebenso wie der  Ex-Austrianer Christoph Monschein wieder einsatzfähig,  zuletzt bei „Sky“ versicherte, das Trainerthema sei intern in der Kabine tabu.

Die Statistik spricht klar für den LASK: Die letzten elf Spiele gegen Austria nicht verloren, achtmal gewonnen. Fünfmal in den letzten sechs Heimspielen. Dazu hat der  LASK im Finish der Transferzeit mit Sascha Horvath und Felix Luckeneder von Hartberg nachrüsten können, die Austria hingegen holte mit Lukas Wedl nur den dritten Tormann von Wacker Innsbruck. Das passte ebenso ins Bild der verpatzten Transferzeit wie die Panne um den amerikanischen Innenverteidiger Erik Palmer Brown. Er zählt zweifelsohne zu den Abgängen, die besonders weh tun. Wie Patrick Wimmer, Benedikt Pichler oder auch Manprit Sarkaria.  Bei Palmer Brown hieß es, Manchester City würde ihn nur noch verkaufen, nicht mehr wie bisher verliehen, da sein Vertrag 2022 abläuft. Und das lag für Austria weit außerhalb der finanziellen Möglichkeiten. Aber was passierte tatsächlich? Palmer Brown wurde am letzten Tag der Transferzeit wieder verliehen. An Troyes, den Letzten der französischen Ligue 1, für den er bisher noch kein Spiel bestritt. Dumm gelaufen also.

Von den Neuzugängen werden bei Austria Sonntag sicher Innenverteidiger Lukas Mühl und Manfred Fischer beginnen, vielleicht auch Leipzig-Leihgabe Noah Ohio (Bild oben), da Marco Djuricin in der Woche nach dem Derby verletzungsbedingt nicht trainieren konnte. Auch für ihn gilt: Er hilft nur, wenn er die Schlagzahl erhöhen kann. Beim LASK werden Horvath und Luckeneder  in der Startelf stehen. Horvath wurde ein Stammplatz in Aussicht gestellt, was ihm die Entscheidung für den LASK und gegen Rapid etwa erleichterte. Luckeneder wird sogar dringend benötigt, da mit Philipp Wiesinger, Petar Filipovic und dem Franzosen Yannis Letard wahrscheinlich drei Innenverteidiger verletzt  ausfallen. Ob das die Austria nützen kann? Austrias Trainer Manfred Schmid ist überzeugt, dass Violett beim LASK etwas mitnehmen kann. Weil es gegen Sturm und Rapid keine Niederlage gab, in Salzburg nur 0:1 verloren wurde: „Die Spieler haben die Situation angenommen. Jetzt liegt es an ihnen, zu zeigen, dass wir nicht dort hingehören, wo wir stehen.“ Am Tabellenende. Allerdings auch nur vier Punkte von Platz vier entfernt.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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