Fußball

Wird Pink bei Kühbauer wieder so gut wie unter Pacult? Abo-Rekord bei Blau Weiß Linz

Wenn es nach mir geht, das sage ich ganz ehrlich, wäre er schon vom einem Monat da gewesen. Das deponierte Wolfsberg-Trainer Didi Kühbauer letzten Sonntag nach dem 4:2 gegen den GAK im Sky-Interview und meinte damit Markus Pink. Vier Tage später hatte Kühbauer den von ihm gewünschten Torjäger offiziell: Der 33 jährige Pink nimmt nach seinen fünf erfolgreichen Jahren bei Austria Klagenfurt einen zweiten Anlauf, bekam einen Zweijahresvertrag. Wird Pink bei Kühbauer wieder der Torjäger, der er vor zwei Saisonen bei Peter Pacult war?

Als Pink im April 2023 Klagenfurt nachzweieinhab Jahren verließ, was nachvollziehbar war, weil in China bei Shanghai Port der lukrativste Vertrag seiner Karriere lockte, führte er mit 16 Toren nach 22 Runden, also nach dem Grunddurchgang, die Schützenliste der Bundesliga an. Schützenkönig wurde nach weiteren zehn Runden Rapids damaliger Kapitän Guido Burgstaller mit 21 Treffern. Mit Shanghai Port wurde Pink Meister, er steuerte vier Tore in 18 Partien zum Titel bei. War aber danach nicht mehr gefragt, warum auch immer. Zurück nach Europa. In keine oberste Liga, sondern in die dritte deutsche. Ablösefrei zu Sandhausen, wohin ihn Klagenfurts ehemaliger Sportchef Matthias Imhof holte. Pink sollte die Tore schießen, die Sandhausen zumindest in die Relegationsspiele um die Rückkehr in die zweite Bundesliga bringen sollten. Mit einem 1:0 beim damaligen Tabellenzweiten Dynamo Dresden durch ein Pink-Tor begann alles programmgemäß, aber bald kam Sand ins Getriebe. Sandhausen beendete die Saison nur auf Rang acht, mit einem Riesenfrust. In sechs Monaten hatte Pink mit Jens Keller, Gerhard Kleppinger und in der neuen Saison mit Sreto Ristic drei Trainer. Der setzte gar nicht auf ihn. Nach zwei Siegen gab es Sonntag eine 0:1-Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft von Hannover 96. Das Tor erzielte die Salzburg-Leihgabe Lukas Wallner. Die Kontakte zwischen Wolfsberg und Pink gab es aber bereits seit Wochen. Pink, der keine Ablöse kostete, könnte schon Sonntag bei Wolfsberg debütieren. im Linzer Stadion beim LASK, bei dem Kühbauer im letzten Sommer gehen musste, obwohl er ihn aus der Qualifikationsrunde auf Platz drei hinter Red Bull Salzburg und Sturm geführt hatte. Dafür würde er sich liebend gerne revanchieren.

Durch das Pink-Engagement bekam der 28 jährige Offensivspieler Florian Rieder für die Rückkehr nach drei Jahren Kärnten (zwei bei Klagenfurt, eines bei Wolfsberg) zum WSG Tirol.  Hartberg ließ den 23 jährigen Franzosen Ruben Providence nach Holland zu Almere ziehen. Ein Erfolgssignal kam von Blau Weiß Linz: Der Verkauf der Dauerkarten wurde vier Tage nach dem 3:0 gegen Rapid eingestellt. Bisher wurden 3200 Abos für diese Saison verkauft, das entspricht einer Stadionauslastung von etwa 65 Prozent und bedeutet einen neuen Klubrekord in der zweiten Bundesligasaison.

 

4

Meist gelesen

Nach oben