Fußball

Zuerst Real Madrid, dann Liverpool: Traumlos für den LASK

Der LASK trifft in der Ligaphase der Champions League auf 3,762 Milliarden Euro. So viel macht der Marktwert der acht Gegner aus. Die Auslosung im Grimaldi-Forum von Monaco begann mit einem Traum: Barcelonas Ex-Star David Silva loste Österreichs Doublesieger als ersten Gegner für Real Madrid  aus. Damit stand fest, dass Österreichs Doublegewinner im Bernabeu-Stadion auf Superstars wie Kylian Mbappe (Bild), Vinicius Junior, Jude Bellingham etc. trifft. Das weiße Ballett, die Ex-Mannschaft von Österreichs Teamkapitän David Alaba, hat einen Marktwert von 1,46 Milliarden Euro. Als erster Heimgegner stand danach der FC Liverpool mit einem Marktwert von 963 Millionen fest. Das bedeutet: Der holländische Abwehrchef Virgil van Dijk, Ex-Salzburg-Legionär Dominik Szoboszlai und der deutsche Jungstar Florian Wirtz gastieren in Linz.

Die anderen Heimgegner sind der FC Porto, der vor 22 Jahren unter dem heutigen Real-Madrid-Trainerstar Jose Mourinho den Titel in der Königsklasse gewann, Sturm-Graz-Bezwinger Fenerbahce Istanbul, der im Sommer ein Testspiel gegen Admira auf der Gugl bestritt, und der slowakische Meister Slovan Bratislava. Der einzige der acht Gegner, dessen Kader einen geringeren Marktwert als der LASK hat. Nur 35,14 Millionen gegenüber 43,9. Mit Kevin Wimmer gehört ein ehemaliger LASK-Spieler zum  Kader, beim neuen Trainerstar Yaya Toure, der zu aktiven Zeiten bei Manchester City und FC Barcelona unter Vertrag stand, ist der Innenverteidiger aber nicht gesetzt. Gegen Slovan müsste die Siegesprämie von 2,1 Millionen zu holen sein, die Slowaken setzten sich im Play-off gegen Celje aus Slowenien durch.

Die Auswärtsgegner außer Real Madrid sind der portugiesische Vizemeister Sporting Lissabon. Vor sechs Jahren feierte der LASK im Avalade-Stadion in der Ära von Oliver Glasner einen 4:1-Sieg im Play-off zur Europa League. Zudem muss der LASK nach Norwegen zu Vizemeister Bodoe Glimt. Am Kunstrasen des  Asprima-Stadions ging letzte Saison in der Qualifikation Sturm Graz unter, verloren auch Manchester City und Inter Mailand. Bodoe kam letzte Saison bis ins Achtelfinale, schaltete im Play-off NEC Nijmegen mit zwei Siegen souverän aus. Für Robert Ljubicic gibt es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub AEK Athen. Griechenlands Meister wird vom Serben Marko Nikolic trainiert, der 31-jährige ungarische Torjäger Barnabas Varga war früher Legionär bei Mattersburg. Didi Kühbauer reagierte auf das Los gelassen: „Wir wollen die eine oder andere Überraschung liefern!“ Der genaue Terminplan wird von der UEFA am Samstag bekanntgegeben.

Foto: FIFA/Imago.

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