Fußball

Vor Chelsea wartet auf Salzburg zur Einstimmung „Intensitätsschlacht“ gegen Sturm

Von 19 Pflichtspielen in dieser Saison verlor Red Bull Salzburg nur eines. Eine Bilanz, die Sportchef Christoph Freund gut gefällt: In der Champions League ungeschlagen, Platz eins in der Bundesliga, im Viertelfinale des Uniqa-Cups. Die Mannschaft, die den Meister als einzige bezwang, kommt Samstag zur Revanche in die Mozartstadt: Vizemeister Sturm Graz, derzeit zwei Punkte hinter dem Tabellenführer. Das 2:1 am 30. Juli war der zweite Heimsieg der Grazer hintereinander gegen die Bullen, auswärts bezwangen die „Blackies“ Österreichs Topklub zuletzt vor zwei Jahren. Die Torschützen vom 3:1, Jakob Jantscher und Ivan Ljubic, sind auch diesmal eine Option für Trainer Christian Ilzer. Jantscher traf damals zweimal.

Ilzer war an seinem 45. Gebrustatg, die deutschen Spekulationen um seinen „Flirt“ mit Schalke als  Gerüchte zu bezeichnen, hinter denen nichts steckt. Da macht er es sich ziemlich einfach, denn ohne nichts wird sein Name nicht plötzlich auf der Kandidatenliste aufgetaucht sein. Da wird schon jemand aus Ilzers Umfeld etwas nachgeholfen haben. Dass Sturm keine Absicht hat, Ilzer gehen zu lassen, wie Sportchef Andreas Schicker betonte, klingt viel glaubhafter. Ilzer will Salzburg eine „Intensitätsschlacht“ liefern und sieht seine Mannschaft dafür durchaus fit: „Der Körper kann alles schaffen, wenn man die Kraft hat, seinen Körper davon zu überzeugen

Eine Intensitätsschkacht wäre sowohl für Salzburg alsauch für Sturm die richtgie Einstimmung auf eienrichungsweisende Woche. Die für Salzburg Dienstag in der Champions League gegen Chelsea weiter geht, für Sturm Donnerstag in der Europa League gegen Feyenoord Rotterdam. Chelsea hat ssit dem 1:1 gegen Salzburg am 14. September an der Stamford Bridge zum Debüt de s neuen Traineers Graham Potter keines seienr sechs Spiele verloren. Bei fünf Siegen (zwei in der Champions League gegen Milan, drei in der Premier League gegen Crystal Palace, Wolverhampton und Aston Villa) und einem Unentschieden (Mittwich 0:0 bei Brentford) kassierte der spanische Keeper Kepa nur ein Tor. Mittwoch sah mit Raheem Sterling Chelseas Torschütze gegen Salzburg bis zur 62. Minute auf der Bank. Kein Thema sind der englische Teamspieler Reece James un,d Franrkichs Weltmeister N´Golo Kante, die heuer nicht mehr spielen können. Samstag empfängt der Vierte Chelsea an der Stamford Bridge den Fünften Manchester United.

Die Personalsituation bei Salzburg: Fernando, Nicolas Capaldo und Sekou Koita fallen sicher aus, hinter Innenverteidiger Oumar Solet steht wegen einer Oberschenkelverletzung ein Fragezeichen. Ebenso hinter Kapitän Andreas Ulmer wegen Adduktorenverletzung. Für ihn gibt es mit Max Wöber als Linksverteidiger zwar einen sehr gute Alternative, wie er in Altach, gegen die Wiener Austria und im Cup einmal mehr zeigte, aber zwischen Kapitän und Vizekapitän zu wählen, ist eigentlich der falsche Ansatz von Trainer Matthias Jaissle  (Bild oben). So professionell Wöber mit der Situation umgeht, ist bei seinen vorsichtigen Antworten auf Fragen zu dem Thema zwischen den Zeilen zu lesen, dass ihm die Situation nicht passt, er im Abwehrzentrum weiter seinen Platz zieht. Auf wienerisch könnte man sagen, Wöber ist „brennhaß“, nur versteht er es sehr gut, dies nicht offen zu zeigen. Weil er das interne Klima nicht stören will. Die andere interessante Personalfrage: Darf Junior Adamu nach einem Dreierpack gegen die Austria auch im Spitzenspiel beginnen? Beim Kantersieg gegen die Admira ging er leer aus, durfte Noah Okafor, um mit Jaissle zu reden, ein „paar Körner aufheben“.

Foto: Red Bull Salzburg.

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