Auch in dieser Saison verliert Augsburg gegen Bayern München nicht. Durch das 2:2 (1:0) gelang es Augsburg zum ersten Mal, zweimal hintereinander gegen den deutschen Meister zu punkten. Das lag an einem schwarzen Samstag für Bayerns Kapitän Manuel Neuer. Er verschuldete nach nur 8,4 Sekunden den ersten Gegentreffer. Dadurch wurde der 40-Jährige zum Tormann, der das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte kassierte. Ein Rekord, den er sicher nicht haben wollte. Nach dem Anstoß spielte Harry Kane den Ball zu Neuer zurück, der wollte ihn am Augsburger Robin Fellhauer vorbeilupfen, was nicht gelang. Fellhauer lief allein auf das Tor (Bild)- Auch beim zweiten Gegentor war Neuer nicht unbeteiligt. Da wehrte er einen Schuss genau vor die Beine von Augsburgs Portugiesen Rodrigo Ribeiro ab, der das 2:1 erzielte. Bayerns Ausgleich fiel erst in der 80. Minute durch Joker Nathaniel Brown. Vier Bayern-Tore wurden wegen Abseits aberkannt, Kane und Serge Gnabry trafen nur Aluminium. Bei Augsburg kam Österreichs Teamspieler Michael Gregoritsch erst ab der 81. Minute zum Einsatz, bei Bayern fehlte Konrad Laimer. Der Salzburger wurde zum zweiten Mal Vater. Seine Frau Ines Sarah und er sind bereits Eltern einer Tochter.
Wahnsinn auch, was Christian Ilzer in Hoffenheims Coaching-Zone miterleben musste. Ab der 53. Minute führte Hoffenheim ohne den verletzten Patrick Wimmer daheim gegen den Hamburger SV 2:1, hatte alles im Griff, bis der Ex-Salzburger Bernardo unnötig mit Gelb-Rot runter musste. In der 74. Minute wechselte Ilzer Alexander Prass ein, in der 83. Minute fiel der Ausgleich, in der vierten Minute der Nachspielzeit Hamburgs Siegestreffer. Damit hat Hoffenheim nach fünf Runden weiter nur einen Sieg, aber bereits vier Niederlagen. Noch schlechter erging es Adi Hütter, dem zweiten österreichischen Trainer in der Bundesliga. Er ging mit Eintracht Frankfurt bei RB Leipzig total unter. Am Ende hieß es 0:6 (0:4). Der Franzose Christopher Nkunku, eine Leihgabe von Milan, schaffte zwischen der 5. und 44. Minute den ersten Hattrick eines Leipzig-Spielers in der Bundesliga. Nicolas Seiwald kam bei den Siegern in der 58. Minute beim Stand von 5:0.
Stefan Posch und Philipp Mwene verloren mit Mainz daheim gegen Leverkusen 3:4, Bei Unions Berlins erstem Sieg in dieser Saison unter dem neuen Schweizer Trainer Mario Lustrinelli, dem 1:0 (0:0) gegen Aufsteiger Elversberg, spielte Christopher Trimmel ab der 77. Minute. Vier Minuten später fiel das goldene Tor. Der zweite Ex-Rapidler, Leopold Querfeld, war nur Ersatz. Sonntag kann Philipp Lienhart mit Freiburg Dortmund und Bayern punktmäßig einholen, wenn ein Heimsieg gegen Schalke gelingt.
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