Fußball

Acht Tore in zwei Spielen kassiert: Austria Klagenfurt in doppelter Not

Schlechte Zeiten für Austria Klagenfurt: Auf die am Freitag in erster Instanz verweigerte Lizenz für kommende Saison, folgte Samstag in der Qualifikationsgruppe ohne den erkrankten Martin Hinteregger und den gesperrten Ben Bobzien das 3:5 (0:2) bei WSG Tirol vor nicht einmal 1000 Zuschauern im leeren Innsbrucker Tivoli.  Im torreichsten Spiel der gesamten Saison kam Klagenfurt auch in sportliche Not, hat nur noch zwei Punkte mehr als der Letzte Altach. Ob das Lizenzthema bei der desolaten Defensivleistung eine Rolle spielte? Trainer Peter Pacult wollte sich auf dieses Thema nicht groß einlassen: „Das geht nicht ganz spurlos vorbei. In erster Linie müssen wir sportlich unsere Sachen erledigen. Wir haben die Qualität, das auszuarbeiten, die Mannschaft leidet an individuellen Fehlern!“ Die zu acht Verlusttoren in den letzten zwei Spielen führten. Fakt ist, dass WSG Tirol bis zur 89. Minute 5:1 voran lag, ehe den Kärntnern die Resultatkosmetik gelang. WSG Tirol holte nach neun sieglosen Partien erstmals in diesem Jahr drei Punkte, liegt damit vor Klagenfurt. Ein gutes Wochenende, zumal Freitag die Lizenz ohne Auflagen erteilt wurde.

Der GAK gab die rote Laterne durch das 1:0 (1:0) gegen Altach an die Vorarlberger ab. Es war das dritte Spiel der Trainerära von Ferdinand Feldhofer. In dem gelang das bisher einzige Tor und mit dem auch der erste Sieg. Zuvor gewannen die Grazer in sieben Runden nicht. „Es geht nur um Punkte, egal wie. Die Fans haben uns von der ersten bis zur letzten Minute getragen, das kann unser Vorteil sein“, hoffte Feldhofer. Der Treffer fiel nicht aus dem Spiel, sondern aus einem Elfmeter, den Kapitän Daniel Maderner verwandelte. Jetzt hat der GAK sieben Runden vor Schluss einen Punkt mehr als Altach, je einen weniger als WSG Tirol und Austria Klagefurt. Aber wegen Klagenfurts Lizenzproblemen könnte es ja keine sportliche Entscheidung über den Absteiger geben.

An der Spitze der Qualifikationsgruppe zieht er LASK einsam seine Runden. Das 1:0 (0:0) bei Cupfinalist Hartberg war der dritte Sieg im dritten Spiel, auch der dritte ohne Gegentor. Im zweiten Anlauf schaffte Trainer Markus Schopp den ersten Sieg gegen seinen Ex-Klub dank eines Tors von Max Entrup an ehemaliger Wirkungsstätte. Er verzichtete auf den Torjubel.

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