Fußball

Admiras Problem: Nur zwei Punkte aus drei NÖ-Derbys

Die drei „Derybs“ gegen niederösterreichische Klubs in diesem Jahr brachten die Mission Aufstieg der Asmira ins Wanken. Nur 0:0 daheim gegen St. Pölten, am Karfreitag nur 2:2 in der Südstadt gegen Nachzügler Stripfing, am Ostermontag 2:3 in Amstetten nach 2:1-Pausenführung durch das 14. Saisontor von Deni Alar. In diesen drei Duellen ließ die Admira holte die Admira nur zwei Punkte, ließ vier liegen. Daher beträgt der Vorsprung des Tabellenführers der zweiten Liga auf Ried nur noch einen Punkt. In zwei Wochen am 2. Mai empfängt Ried vier Runden vor Schluss im Spitzenspiel die Admira. Davor gastiert Ried in Kapfenberg, empfängt Tabellenführer Admira die zweite Mannschaft von Sturm Graz. Admiras Trainer Thomas Silberberger weiß aus seiner Langzeitära beim WSG Tirol, wie man in die Bundesliga aufsteigt. In der angespannten Situation wird seine Erfahrung sehr gefragt sein.

Die Niederlage in Amstetten ohne den gesperrten Kapitän Lukas Malicsek war die erste der Amira in diesem Jahr, die dritte in der Saison. Ried verlor viermal. Erstmals seit seine Rückkehr ins Tor der Südstädter kassierte Routinier Jörg Siebenhandl drei Tore. Einmal bezwang ihn Yannick Wanner, (Bild) der Cousin des deutsch-österreichischen Talents Paul Wanner, das von Bayern München an Heidenheim verliehen ist. Amstetten feierte den ersten Sieg in diesem Jahr, gewann zuvor neun Spiele nicht, holte zuletzt Ende Oktober gegen Liefering drei Punkte. Also leistete ich die Admira eher einen Selbstfaller, der die Situation noch schwieriger macht, als sie auch zuvor ohnehin schon war.

Ried siegte zwar am Karfreitag in St.Pölten 2:1, konnte aber drei Tage später daheim Austria Lustenau nicht bezwingen, kam über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus. In diesem Spiel fiel vielleicht schon das Tor der Saison: Mit einem Freistoss aus der eigenen Höfte nahe der Mittellinie, aus rund 60 Metern, bezwang Lustenaus Innenverteidiger, der 31 jährige Brasilianer William Rodrigues, den weit vor seinem Tor stehenden Keeper Andreas Leitner, zum Ausgleich. Leitner hat eine Admira-Vergangenheit, gehörte zu der Mannschaft, die vor drei Jahren aus der Bundesliga absteigen musste.

Foto: Gepa Admiral.

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