Fußball

Alaba wehrt sich: „Nicht alle Details bekannt!“

Die Wut-Attacke von Bayerns Ex-Präsident Uli Hoeneß gegen David Alabas Berater Pini Zahavi, den er wegen seiner finanzielle Forderungen für eine Vertragsverlängerung mit dem 28 jährigen Wiener am Sonntag via TV im Doppelpass von Sport 1 als „geldgierigen Piranha“ bezeichnete, blieb nicht unbeantwortet.  Anders als Bayerns Kapitän Manuel Neuer vor vier Monaten und der Einigung auf einen neuen Vertrag bis 2023 ging Alaba selbst an die Öffentlichkeit. Sogar via dem deutschen Massenblatt „Bild“. Um festzustellen, nicht zu wünschen, dass seine vertragliche Situation in der Öffentlichkeit geklärt wird und ihn manche Aussagen der letzten Tage, Wochen und Monaten doch etwas verwunderten und verletzten, weil manche Dinge nicht stimmten oder nicht alle Details bekannt sind. Er habe diese Diskussion bewusst nicht in der Öffentlichkeit geführt, sondern sich total auf den Gewinn des Triples fokussiert und sei irrsinnig stolz, dass dies auch gelungen sei.

Alaba bemüht sich nicht weiteres Porzellan zu zerbrechen. Betont, wie sehr er die Chefetage bei Bayern, die Mitspieler und jeden Angestellten schätzt, sie sogar ins Herz geschlossen hab. Es kommt aber in jeder Familie war, zu gewissen Themen anderer Meinung zu sein, darüber sogar zu streiten, aber dies müssen innerhalb der Familie bleiben, dürfte nicht nach außen dringen. Daher hofft er auf eine zeitnahe Lösung, damit alle Beteiligten wissen. woran sie sind. Sein Vater George wählte andere, nicht so diplomatische Töne. Er habe nicht erwartet, dass Bayern solche dreckige Lügen und schmutzige Anschuldigungen verbreite, „nur weil wir die von Bayern vorgelegten Zahlen nicht akzeptieren“. Leichter wurde eine Einigung dadurch sicher nicht. Vor allem, weil die Attacke von Hoeneß sicher alleine dessen Privatmeinung war. Sondern mit Präsident Herbert Hainer und Vorstandschef Karl Heinz Rummenigge, dessen designierten Nachfolger Oliver Kahn und Sportchef Hasan Salihamidzic abgestimmt war.

Andere Österreicher in der deutschen Fußballszene hatten am Montag andere Probleme: Manuel Prietl schied fünf Tage vor seinem Bundesligadebüt mit Arminia Bielefeld bei Eintracht Frankfurt in der ersten Runde des Pokals bei Rot Weiß Essen, dem in die vierte Klasse abgestürzten Traditionsklub, mit 0:1 aus. Lukas Hinterseer flog mit dem Hamburger SV beim Drittligisten Dynamo Dresden mit 1:4 aus. Bei den Absteigern aus der zweiten Liga spielte der Ex-Austrianer Sascha Horvath in den letzten 17 Minuten, Philipp Hosiner gar nicht.

Foto: FC Bayern München.

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