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Andi Herzog und Toni Polster als digitale Kunstwerke

Die Firma Champsda hat ihren Sitz im Industriegebiet von Wulkaprodersdorf im Burgenland. Sie produziert digitale Werke, die einfach, leicht verständlich und absolut sicher erworben und gehandelt werden können. Einer der fünf Gesellschafter ist das Unternehmen des ehemaligen Ligavorstands Georg Pangl. Rund um zwei österreichischen Legenden entwickelte Champsda sogar die Steigerung von digitalen Werken, nämlich digitale Kunstwerke. Von Andi Herzog, mit 103 Länderspielen Österreichs Rekordspieler und von seinem Freund Toni Polster, mit 44 Toren der Rekordschütze im Teamdress. Die vor 25 Jahren Österreichs bisher letzte Qualifikation für eine Weltmeisterschaft möglich gemacht hatten.

Was sind die digitalen Kunstwerke der Künstlergruppe „Green Capitalists“? Das sind Bilder von beiden in all den Trikots, die sie im Verlauf ihrer langen, erfolgreichen Karriere trugen. Bei Polster beginnt das bei Simmering, geht mit Austria, Torino, FC Sevilla, Logrones, Rayo Vallecano, dem 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach und Austria Salzburg weiter, bei Herzog geht es von Rapid, Vienna über Werder Bremen, Bayern München bis zu seiner letzten Station bei den Los Angeles Aztecs. Dazu kommen noch digitale Kunstwerke von beiden im Dress von Österreichs Nationalteam. Bestellt werden kann über ChampSDA.com, laut Homepage sind bei Polster die Kunstwerke im Teamdress in der normalen Kollektion um 99 Euro und im Trikot von Austria Salzburg in der Gold Edition um 299 Euro bereits ausverkauft. Besitzer der Gold Edition dürfen sich über ein persönliches Treffen mit Polster und Herzog freuen. Der Schönheitsfehler bei Polsters Kollektion: Auf allen Bildern hat er weiße Haare. Das stimmt zwar aktuell, war aber zu aktiven Zeiten so sicher nicht der Fall. Aber das gehört offenbar in die Kategorie Kunstwerk.

Präsentiert wurde die SDA-Kollektionen im Wiener Filmcasino. Polster war live dabei, Herzog wurde aus seinem Griechenland-Urlaub dazugeschaltet. Da lief sofort der Schmäh, gab´s Erinnerungen an Zeiten, als sie Gegner waren, Polster in Köln, Herzog bei Bremen spielte. Herzogs Trainer und Förderer, Otto Rehhagel, verbot ihm damals den Kontakt mit Polster vor dem Spiel. Doch der lief während des Aufwärmens zum Landsmann, begrüßte und umarmte ihn, was Rehhagel nicht entging. Als Köln zur Pause durch zwei Polster-Tore 2:0 führte, tauschte er Herzog aus. SDA steht für secure digital assets, sichere digitale Vermögenswerte. Die SDA- Kollektion des brasilianischen Topstars von Paris St. Germain, Neymar, entwickelte sich bisher zum großen Renner.

 

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