Fußball

Austria macht Suche nach Investor offiziell

Nach zwei Wochen Pause geht die Bundesliga Samszag in die letzten vier Runden dieses Jahres. Mit einem neuen Ball aus dem Hause adidas (Bild oben). Der heißt „Uniforia“, wobei der Name einen Zusammenschluss aus Unity (Einigkeit) und Euphoria (Euphorie) bedeutet. Euphorie könnte es nächsten Mittwoch  bei Meister Red Bull Salzburg geben, wenn er in der Champions League bei Belgiens Meister Genk seinen zweiten Sieg  im fünften Spiel feiern und damit fixieren sollte, auch im Frühjahr 2020 im Europacup zu spielen. Samstag sollte es  gegen St.Pölten das 52. Heimspiel in der Bundesliga hintereinander ohne Niederlage geben. Drei Punkte könnten bereite das fixe Ticket für die Meistergruppe bedeuten, die am 15. März 2020 beginnen wird. Aber daran zweifelt ohnehin niemand, das sind nur statistische Spielereien.

Trainer Jesse Marsch wird vermutlich seinen Torjäger Erling Haaland schonen, der mit leichten Knieproblemen vom norwegischen Team zurück kam. Nicht nur um ihn gibt´s Transferspekulatnionen, sondern auch um den Ungarn Dominik Szoboszali. Arsenal, derzeit Sechster der Premier League, soll den 19jährigen laut englischen Medien am Radar haben. Als Nachfolger für den Schweizer Granit Xhaka, der Ende Oktober nach einer „Fanbeschimpfung“ als Kapitän abgesetzt wurde und den Londoner Traditionsklub im Jänner verlassen soll. Ein offizielles Angebot liegt bei  Sportchef Christoph Freund weder für ihn noch für Haaland am Tisch. Patson Daka und Enock Mwepu kamen erst Freitag aus Sambia zurück, also werden sie Samstag eher noch Pause haben. Zlatko Junuzuvoc wird mit 32 Jahren sein 500. Spiel in der Bundesliga bestreiten. Eine stolze Marke bei seiner vierten Station in Österreich höchster Liga nach GAK, FC Kärnten und der Wiener Austria. St.Pölten kommt als 14,0-Außenseiter (siehe unten) mit einem Trainer (Alexander Schmidt) und vier Spielern (Luan Leite, Martin Rasner, Sandro Ingolitsch und Luca Meisl), die früher bei Salzburg im Nachwuchs gespielt hatten. Ingolitsch und Misl zählten 2017 zu den Youth League-Siegern.

Der erste Salzburg-Verfolger LASK, nur drei Punkte hinter dem Tabellenführer, gastiert nach sechs Siegen in Serie, acht gewonnenen Auswärtsspielen beim Aufsteiger Wacker Innsbruck. Der Start für den ins Trrudeln gekommenen Aufsteiger in ein schweres Restprogramm in diesem Jahr bei Sturm Graz, gegen Salzbrug und Mattersburg. Trainer Thomas Silberberger denkt trotzdem positiv, weil auswärts gegen die Linzer ein überraschendes 1:1 gelungen war. Der Dritte Wolfsberg wird im Spiel nach dem Abschied von Trainer Gerhard Struber in Mattersburg von dessen  bisherigen Assistenten Mohamed Sahli und Hannes Jochum gecoacht. Der dritte, Videoanalyst, Max Senft, wechselte mit Struber nach England zu Barnsley Als Langzeitlösung ist bei Wolfsburg so wie letzten Sommer Ex-Rapidler Ferdinand Feldhofer, der Zweitligst Lafnitz betreut, ein Thema.

Die interessante Neuigkeit dieser Tage machte Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer Freitag auf der violetten Homepage offiziell: Er bekam vom Aufsichtsrat den Auftrag, im In-und Ausland Verhandlungen mit möglichen Investoren zu führen. Angebliche Insider  wollen wissen, dass ein Investor derzeit sogar 49 Prozent bekommen könnte. Beim Erzrivalen im Westen Wiens ist ein Investor laut den Kandidaten im Präsidentenwahlkampf, Martin Bruckner und Roland Schmidt, unter keinen Umständen ein Thema. Abschließen konnte Kraetschmer einen Sponsorvertrag für den Nachwuchs. An Torjäger Christoph Monschein  soll es Interesse aus Birmingham geben. Von Aston Villa, dem Aufsteiger in die Premier League, der an 17.und viertletzter Stelle liegt. Für Monschein  bekäme die Austria so viel Geld, um auch ohne Investor am Wintertransrmarkt etwas unternehmen zu können, anderseits würde der Abgang des Torjägers eine merkbare Schwächung bedeuten. Um in „Schlagdistanz“ zu Hartberg und Platz sechs zu bleiben, müsste  Austria Sonntag in der Südstadt Schlusslicht  Admira schlagen. Für Monschein, Max Sax, Stefan Ebner und Stephan Zwierschitz bedeutet das auf Grund ihrer Admira-Vergangenheit ein „vertrautes“ Revier.

Foto: Bundesliga.

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