Fußball

Bayern ohne Alaba nach 161 Tagen wieder auf Platz eins! Lazaro macht Foda Sorgen

Führungswechsel in der deutschen Bundesliga: Nach 161 Tagen eroberte Bayern München durch einen 6:0 (2:0)-Kantersieg über Wolfsburg Platz eins zurück. Den Borussia Dortmund, seit der 6.Runde am 29.September an der Tabellenspitze, kam nur zu einem mühsamen 3:1 (0:0) gegen VfB Stuttgart. Damit hat Bayern nach 12 Siegen in den letzten 13 Spielen bei Punktegleichheit die um zwei Treffer bessere Tordifferenz. Nur auf der Tribüne jubelte David Alaba. Wegen einer Sehnenreizung schonte ihn Trainer Niko Kovac für das Achtelfinale in der Champions  League am Mittwoch gegen den FC Liverpool, in dem er ihn dringend braucht: „Wir sind jetzt wieder dort, wo wir sein wollen. Jetzt wollen wir auch dort bleiben“, kommentierte er den Sprung auf Platz eins.

Bei dem er auch ein Zeichen in Richtung Jogi Löw setzte. Denn er ließ die Weltmeister Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller, deren Teamkarriere Löw letzten Dienstag unerwartet beendet hatte, von Beginn an spielen. Müller nützte dies zu je einem Tor und Assist: „Sie haben die erwartete Reaktion gezeigt“, behauptete Kovac. Noch auffällig: Franck Ribery bereitete nach seinem Eintausch in der 55.Minute noch drei Tore vor. Auffällig auch Torjäger Robert Lewandowski mit einem Doppelpack. Zwölf Tage, bevor er Polens Team als Kapitän zum Start in die EM-Qualifikation gegen Österreich auf den Rasen des Happel-Stadions führen wird.

Das wird Österreichs Teamchef Franco Foda bei allem Wissen über Lewandowskis Qualitäten aber weniger Sorgen machen als die Fitness von Alaba. Und seit Freitag auch die von Valentino Lazaro (im Bild oben mit Foda im VIP-Club von Hertha BSC Berlin). Freitag traten im Hertha-Training Knieprobleme auf, wegen denen er Samstag beim 1:2 (0:1) in Freiburg fehlte. Hertha sprach von einem Ausfall für ungewisse Zeit. Das klingt nicht gerade gut. Lazaro zählt bei Foda wie Alaba zum Stammpersonal. Ausfälle würden die Aufgabe gegen Gruppenfavorit Polen weiter erschweren. Bei Freiburg schied Österreichs U21-Kapitän Philipp Lienhart zur Pause aus: Er sah nach einem Zusammenprall alles nur noch verschwommen.

Die glücklichste Österreicher trugen Samstag den schwarzen Augsburg-Dress. Mit einem 0:0 bei RB Leipzig gegen Marcel Sabitzer und Konrad Laimer konnten Michael Gregoritsch, Kevin Danso und Georg Teigl wirklich nicht rechnen. Aber das Defensivkonzept des letzten  Augsburger Aufgebots ging auf. Auch weil Danso im Abwehrzentrum seinen bisher beeindruckendsten Auftritt lieferte. Mit 21 Zweikämpfen, von denen er mehr als  60 Prozent für sich entschied. Gregoritsch hätte bei Augsburgs einziger Chance mit seinem schwächeren rechten Fuß beinahe für den Sieg gesorgt, scheiterte aber am ehemaligen Salzburg-Keeper Peter Gulacsi: „Schön war es nicht, wie wir spielten“, gab Gregoritsch zu, „aber in unserer Lage bleibt uns nicht anderes übrig. Weil wir im Herbst zu oft in Schönheit gestorben sind.“ Leipzig gelang auch im vierten Heimspiel dieses Jahres kein Sieg: „Uns fehlen nach vorne die richtigen Ideen“, gab Sabitzer enttäuscht zu. Karim Onisiwo wurde beim Mainzer 0:1 (0:0) gegen Mönchengladbach acht Minuten nach dem Gladbachs Siegestor eingewechselt, erwies sich als belebendes Element für die Mainzer Offensive, traf aber nur das Außennetz.

Österreichische Tore gab es in der zweiten Liga, in der Florian Kainz mit dem 1.FC Köln durch ein 5:1 (2:0) gegen Arminia Bielefeld die Tabellenführung verteidigte. Er spielte durch, hatte beim 3:0 seine Beine im Spiel. Schaub wurde in der 75.Minute eingewechselt. Für die Tore sorgten U21-Teamspieler Matthias Honsak beim 2:3 (1:2) von Holstein Kiel in Darmstadt, wo er das 1:1 erzielte, und erstmals Philipp Zulechner für Erzgebirge Aue. Ihm gelang beim 2:1 (1:0) über Paderborn das 2:0.

Foto: Max Hagmayr.

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