Fußball

„Besser als im letzten Spiel“: Das Versprechen von Rapids Trainer

Wenn es Sonntag in Hütteldorf zwischen Rapid und LASK einen Sieger gibt, dann ist er mit einem Punkt Rückstand auf Sturm Graz der erste Verfolger des Tabellenführers. Seit Didi Kühbauer zum zweiten Mal Trainer des LASK ist, haben die Linzer noch kein Auswärtsspiel verloren, in den letzten vier gab es allerdings drei Unentschieden. Rapid ist in drei Heimspielen hintereinander ungeschlagen, gewann die letzten zwei gegen Wolfsberg und Salzburg ohne Gegentor. Sonntag kann Trainer Hoff Thorup (Bild) sozusagen Kühbauer einholen – denn als Rapid zuletzt im Februar und März 2021 drei Heimspiele hintereinander ohne Gegentor gewann, war Kühbauer der Trainer. Thorup glaubt daran, dass es zu schaffen ist: „Wir wollen in jedem Spiel besser sein als im letzten!“ Bei den zwei 1:0-Siegen gegen Salzburg gelang dies. Auch Sonntag? „Die Trainingswoche war sehr gut, also werden wir besser sein“.

Thorups Prognose klang fast wie ein Versprechen. Ein riskantes: Weil Rapid in der Bundesliga nur eines der vergangenen zwölf Duelle gegen den LASK gewann. Das war das 3:0 im Heimspiel des Play-off-Finales am 1. Juni 2025. Die folgenden zwei Parteien gingen verloren: Kühbauer startete sein Comeback beim LASK mit einem 2:0 in Hütteldorf, als Peter Stöger noch Rapid-Trainer war. Beim 3:0-Heimsieg der Linzer gegen Grün-Weiß war Stefan Kulovits Rapids Interimstrainer. Jetzt ist Thorup der dritte, der versucht, den LASK zu schlagen. Wieder mit drei Innenverteidigern wie in Salzburg,  von denen der jüngste und schnellste, Jakob Schöller, besondere Erinnerungen an LASK-Teamstürmer Sasa Kalajdzic hat: In seiner Zeit als Nachwuchsspieler bei Admira war Schöller mitunter Einlaufkind des damaligen Admira-Torjägers Kalajdzic. Petter Dahl, als Joker entscheidend am Sieg in Salzburg beteiligt, dürfte wieder auf der Bank beginnen.

„Rapid befindet sich im Aufwind, hat durch die Siege gegen Salzburg sicher Selbstvertrauen getankt. An dem  wird es auch bei uns nicht mangeln, speziell nach dem Aufstieg ins Cupfinale“, vermutete Kühbauer, der ein komplett anderes Spiel als am Mittwoch in Ried erwartet. Weniger hohe Bälle, weniger Standards, mehr Fußball …

 

Foto: Yigit Oerme.

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